Das Heimathaus ist eröffnet

Treffpunkt für Jedermann

Nach fast zehn Jahren Bauzeit ist es endlich so weit: Alle Arbeiten sind getan und das Heimathaus am Kulturzentrum Hof Jünger ist bereit, für lebendige Ausstellungen aller Art. Am Samstagvormittag wurde es feierlich von der Kolpingsfamilie, dem Verein für Orts- und Heimatkunde und dem Bürgerverein Hof Jünger eröffnet.

Kirchhellen

von Sebastian Pels

, 22.05.2016, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir haben einen kommunikativen Treffpunkt für Jung und Alt geschaffen“, erklärte Peter Pawliczek, der Vorsitzende des Heimatvereins zu Beginn der Eröffnungsfeier. Auch Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder war sichtlich angetan vom nun endlich vollendeten Projekt. „Der Hof Jünger bietet wirklich ein tolles und ausgefallenes Ambiente“, so Schnieder. „Hier wird Kultur und Heimat großgeschrieben.“ 

Ehrengäste der Eröffnungsfeier waren unter anderem Bundestagsabgeordneter Sven Volmering, Landtagsabgeordnete Dr. Annette Bunse, Oberbürgermeister Bernd Tischler und Jürgen Drexler von der NRW-Stiftung Natur-Heimat-Kultur, die mit einer Spende von 63 000 Euro die Umbaumaßnahmen bezuschusst hat.

Kirchhellener Geschichte erforschen

Die offiziellen Betreiber des Heimathauses werden die Kolpingsfamilie und der Verein für Orts- und Heimatkunde sein. „Wir werden die Kirchhellener Geschichte in einer Schreibstube erforschen, dokumentieren und archivieren“, so Peter Pawliczek. „Weiter können wir zwei Ausstellungsräume, eine Galerie und einen Seminarraum nutzen.“

Insgesamt dürfen sich die Kirchhellener auf drei bis vier wechselnde Ausstellungen pro Jahr freuen. Die Erste davon startet am 11. September mit Werken des 2013 verstorbenen Bildhauers Josef Grasediek. „Das Heimathaus ist aber mehr als ein Museum“, betonte Hermann Reinbold, Vorsitzender des Bürgervereins Hof Jünger. „Wir sind auch ein außerschulischer Lernort und Treffpunkt für Jedermann.“

Tag der offenen Tür

Die Idee zu einem Haus für die Geschichte und Kultur Kirchhellens reicht sehr weit zurück. Angefangen hat alles gegen Ende der 1980er Jahre mit der Renovierung des ehemaligen Bauernhofes Jünger, dem Namensgeber des Kulturzentrums. Am Sonntag konnten sich Interessierte beim Tag der offenen Tür einen ersten Eindruck vom Haus machen.