Die erste Schau im Heimathaus sahen rund 1000 Menschen

Gelungener Start

Leer sind die Ausstellungsräume nun im Heimathaus. Freitag wurden die letzten Krippen von ihren Besitzern abgeholt oder zu ihnen zurückgebracht. Etwas erschöpft, aber auch glücklich sieht sich Peter Pawliczek in den weißen Räumen um. „Rund 1000 Besucher haben die Ausstellung von Josef Grasedieck gesehen. Das ist doch sehr beachtlich“, zieht er Bilanz - und blickt schon voller Zuversicht voraus.

KIRCHHELLEN

, 16.12.2016, 17:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Rund 1000 Besucher haben die erste zweigeteilte Ausstellung mit Werken von Josef Grasedieck im Heimathaus besucht. So kann es weitergehen, findet der Heimatverein rund um den Vorsitzenden Peter Pawliczek.

Rund 1000 Besucher haben die erste zweigeteilte Ausstellung mit Werken von Josef Grasedieck im Heimathaus besucht. So kann es weitergehen, findet der Heimatverein rund um den Vorsitzenden Peter Pawliczek.

Nicht nur er selbst ist zufrieden mit der ersten Ausstellung im Heimathaus, das im Mai feierlich eröffnet wurde. „Es war eine spitzenmäßige Ausstellung“, sagt Ludwig Weber, Pfarrer in Rente aus Gelsenkirchen-Horst, der fünf Krippen zur Ausstellung beisteuerte. „Es sind viele Leute von außerhalb gekommen und ich habe nur gute Kritiken gehört“, sagt er. Neben auswärtigen Besuchern wie dem Gladbecker Heimatverein und den Bottroper Stadtprinzessinen kamen unter anderem auch mehrere Gruppen der KFD und 55 Schüler der Gregorschule, die großes Interesse zeigten. „Das erfreut mein Herz natürlich besonders“, sagt der ehemalige Leiter der Schule, Peter Pawliczek.

„Dank an alle Helfer“

Auch die Leihgeber aus Kirchhellen, Bottrop, Gladbeck, Dorsten, Gelsenkirchen und Oberhausen seien mit der zweigeteilten Grasedieck-Ausstellung zufrieden gewesen, sagt Pawliczek. „Der Dank gilt allen Helfern, die an den Öffnungstagen die Besucher empfangen haben, den Frauen und Männern des Heimatvereinsvorstandes, dem Beirat, den Heimatradlern und dem Arbeitskreis Grafenwald.“ Der Vorsitzende des Heimatvereins weist darauf hin, dass weitere Ehrenamtliche gesucht werden, die während der nächsten Ausstellungen einen Dienst zu den Öffnungszeiten übernehmen.

Erst einmal bleibt das Haus aber geschlossen; Ende Februar soll es wieder etwas zu sehen geben. „Wir planen eine Ausstellung zum Brand der alten Johanneskirche mitten im Ersten Weltkrieg. Ergänzt werden soll die Ausstellung durch religiöses Brauchtum aus Kirchhellen“, sagt Peter Pawliczek. Wer interessante Leihgaben für diese Schau zur Verfügung stellen kann, könne sich nach Weihnachten bei ihm (Tel. 22 15) oder Ferdinand Schmitz (Tel. 40 60 20) melden, sagt er.

"Echte Knüller"

„Wir haben aber natürlich auch selbst ganz tolle Sachen, echte Knüller. Aber was, das wird noch nicht verraten“, sagt Pawliczek verschmitzt. Im Sommer 2017 soll es dann eine Ausstellung zum Schützen- und Brezelfest geben. Das Archiv der Brezelgesellschaft, das Reinhold Rottmann digitalisiert hat (wir berichteten), soll dann vielen Menschen gezeigt werden. „Das ist ja der Sinn, das nicht nur der Heimatverein, sondern auch andere Kirchhellener Vereine sich im Heimathaus präsentieren können“, sagt Peter Pawliczek.

Zum Ende des Jahres soll dann Johann Breuker im Mittelpunkt stehen. „Außerdem wollen wir auch noch das 48. Heft unserer Schriftenreihe herausgeben, das sich mit Josef Grasediecks Leben und Wirken beschäftigt“, sagt Peter Pawliczek. Ruhig wird es im Heimathaus also trotz leerer Ausstellungsräume nicht werden.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt