Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder durfte bei einem Spiel die neue Bouleanlage der Kolpingsfamilie testen. © Julian Schäpertöns
Kolpingsfamilie

Die Erweiterung des Kirchhellener „Boulodroms“ ist fertig

Eigentlich sollte die neue Bouleanlage der Kolpingfamilie hinter der Bezirksverwaltungsstelle bereits im Februar eingeweiht werden – doch dann kam Corona. Die Feier wurde jetzt nachgeholt.

Seit dem Jahr 2002 trifft sich der Boulespielkreis aus Kirchhellen auf der Anlage zwischen Brauhaus und Bezirksvertretung. Damals entstand die Spielfläche auf Initiative der Alten Herren der Landjugend. Heute kümmert sich hauptsächlich die Kolpingsfamilie um die Pflege der Anlage.

Mit fast 40 Mitgliedern stand die Spielgruppe aber häufig vor einem Problem: Auf der Anlage konnten nur maximal 18 Spieler gleichzeitig ihrem Hobby auf drei Bahnen nachgehen. Weil sich häufig wesentlich mehr Spieler dort einfanden, reichte die Anlage in der bisherigen Größe nicht mehr aus.

Biergarten konnte keine Dauerlösung sein

„Zwischenzeitlich haben wir im Biergarten des Brauhauses gespielt. Das konnte aber keine Dauerlösung sein“, erzählt Rudolf Steinmann vom Boulespielkreis. Die Lösung kam im vergangenen Jahr: Die Kolpingsfamilie bekam von der Stadt Bottrop die Möglichkeit, die Brachfläche hinter der Anlage zu nutzen. So entstand innerhalb weniger Monate eine zweite Spielfläche.

Nach dem offiziellen Teil durfte auch die Bottroper Politik eine Partie Boule spielen. © Julian Schäpertöns © Julian Schäpertöns

Unterstützung bekam die Kolpingsfamilie dabei von der Firma Gala Flor, der Firma Grewer und der ELE, die für die LED-Beleuchtung sorgte. Außerdem gab es Gelder von der Söller-Stiftung und der Egon-Bremer-Stiftung. Viel Arbeiten verrichtete der Spielkreis aber auch in Eigeninitiative.

Das „Boulodrom“, wie die beiden Spielflächen auch genannt werden, wurde Anfang des Jahres fertiggestellt. Wegen Corona mussten die Spieler für mehrere Wochen auf Treffen verzichten. Mittlerweile treffen sich die Boulefreunde aber wieder und spielen unter Einbehalt der Corona-Vorschriften. Demnächst soll auch wieder ein Turnier mit den Freunden aus Feldhausen stattfinden.

Die Anlage mit den zwei Spielflächen ist nach wie vor für jeden Kirchhellener zugänglich. Wer sich dem Boulespielkreis der Kolpingsfamilie anschließen möchte, ist herzlich willkommen. Selbst mitzubringen sind lediglich drei Kugeln. Die Gruppe trifft sich jeden Montag um 10 Uhr und jeden Mittwoch um 14 Uhr. Gespielt wird das ganze Jahr über.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Ich bin in Dorsten aufgewachsen und lebe seit einigen Jahren in Kirchhellen. Die Region kenne ich also von klein auf. Trotzdem entdecke ich durch meine Tätigkeit als Journalist immer wieder neues. Die lokale Berichterstattung finde ich spannend, weil ich dadurch viele nette Menschen kennenlernen darf und immer mitten im Geschehen bin. Als Fotograf ist mir dabei wichtig, meine Geschichten auch immer visuell ansprechend zu gestalten.
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Julian Schäpertöns

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