Die meisten Kirchhellener Grundschüler wechseln auf ein Gymnasium

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Viele Kinder, die Kirchhellener Grundschulen besuchen, wechseln auf ein Gymnasium, aber auch die Sekundarschule ist beliebt.

Kirchhellen

, 11.04.2019 / Lesedauer: 3 min

11.341 Schüler besuchen im aktuellen Schuljahr die allgemeinbildenden Schulen in Bottrop, das sind 98 weniger als im vorherigen Schuljahr. Die Zahl der gebildeten Klassen ist mit 477 gleich geblieben, das zumindest legt der aktuelle Schulentwicklungsbericht der Stadt Bottrop offen.

Rund 10 Prozent der Schüler sind ausländischer Herkunft - das sind 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten von ihnen besuchen die Hauptschulen (33,2 Prozent). Ähnlich ist es bei Schülern mit Migrationshintergrund - hier gehen viele auf Hauptschulen oder eine Gesamtschule.

Viele Mädchen gehen in Bottrop auf ein Gymnasium

Der Anteil weiblicher Schüler ist an den Bottroper Gymnasien mit fast 54 Prozent überdurchschnittlich hoch, an Förderschulen mit 33,8 Prozent weit unter dem Durchschnitt.

3931 Schüler besuchen die Bottroper Grundschulen. Die Mehrzahl wechselt zum Gymnasium (43,5 Prozent), es folgen die Realschulen (29,3 Prozent), die Sekundarschule (5,5 Prozent) sowie die Hauptschulen mit 1,8 Prozent.

Schüler wechseln auf Hauptschule oder Realschule

Eine nach Angaben der Stadt „beachtliche“ Zahl von Schülern musste die Schulform wechseln. Vor allem die Hauptschulen verzeichneten einen Nettozuwachs von 41 Schülern (26 im Vorjahr), die Realschulen einen Zuwachs von 38 Schülern (30 im Vorjahr).

Zum Ende des Schuljahres 2017/2018 verließen 1049 Schüler die allgemeinbildenden Bottroper Schulen - knapp 41 Prozent von ihnen mit dem Abitur. Die Zahl der Schüler ohne Abschluss lag bei 3 Prozent.

Insgesamt stehen 504 Einpendlern 607 Auspendlern entgegen, das bedeutet einen Pendlerverlust bei 103 Schülern.

Mehr Schüler pendeln an Schulen außerhalb, als dass Schüler nach Kirchhellen kommen

An den Kirchhellener Grundschulen liegt der Anteil ausländischer Schüler mit 52 bei 7,3 Prozent (4,9 Prozent im Vorjahr). 9,8 Prozent der Schüler haben einen Migrationshintergrund und 3,4 Prozent kommen von außerhalb. Die meisten Grundschüler wechselten in Kirchhellen auf ein Gymnasium (108), es folgt die Sekundarschule mit 40 Schülern und die Realschule mit 39.

Noch 93 Schüler besuchen in vier Klassen die Kirchhellener Hauptschule. Dort wird seit dem Schuljahr 2015/2016 keine neue Eingangsklasse mehr gebildet. Nach Abgang der bestehenden Jahrgangsklassen wird sie aufgelöst.

Mit 405 ist die Schülerzahl am Vestischen Gymnasium Kirchhellen (VGK) im Vergleich zum Vorjahr nahezu identisch geblieben. 12 Schüler davon sind ausländisch, 50 haben einen Migrationshintergrund. 4,5 Prozent der Schüler kommen von auswärts.

Sekundarschule verzeichnet im laufenden Schuljahr 334 Schüler

Deutlich mehr Schüler verzeichnet die Sekundarschule. Im Schuljahr 2018/2019 besuchen 334 die Schule, im vergangenen Jahr waren es noch 261. Vier Schüler davon sind ausländisch, 29 haben einen Migrationshintergrund. Von auswärts pendeln 98 Kinder zur Sekundarschule.

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