Dr. Anette Bunse ist zurückgekehrt in den Düsseldorfer Landtag

rnCDU-Politikerin

Die Kirchhellener CDU-Politikerin Dr. Anette Bunse ist wieder im Landtag. Die Nachrückerin wurde am Mittwoch im Düsseldorfer Parlament vereidigt und hat schon die Arbeit aufgenommen.

Kirchhellen, Düsseldorf

, 11.11.2020, 17:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Kreisvorsitzende der Bottroper CDU, Dr. Anette Bunse, ist wieder im Landtag. Nachdem sie 2017 die Wiederwahl verfehlte, rückte sie jetzt nach für Marco Voge aus Balve, der zum Landrat des Märkischen Kreises gewählt worden ist. Am 11. November wurde Anette Bunse im Landtag als Abgeordnete vereidigt.

Der neuen Aufgabe blickt die gebürtige Kirchhellenerin mit Spannung entgegen. „Ich freue mich, künftig wieder die Interessen der Bottroper Bürgerinnen und Bürger in unserem Landesparlament vertreten zu können. Als Abgeordnete der regierungstragenden Fraktion kann ich hoffentlich in Düsseldorf etwas bewegen – für Bottrop und die Region“, so Bunse, die auch Mitglied im Regionalverband Ruhr (RVR) ist.

Sie sei im Kreis der Landtagskollegen bei ihrer Rückkehr herzlich empfangen worden, berichtete Anette Bunse schon in der vorigen Woche. Es sei schön, wieder dabei zu sein.

Mitglied in drei Ausschüssen des Landtags

Bunse wird in gleich drei Ausschüssen eingesetzt sein. Außer den Ausschüssen für Schule und Familie wird sie sich besonders dem Themenspektrum Arbeit, Gesundheit und Soziales widmen. Ihr Arbeitsbeginn steht wie so vieles momentan unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Im Landtag gilt wie an vielen Orten im Land eine Maskenpflicht.

Zur Verringerung der Infektionsgefahr sitzen die Abgeordneten im Plenum und anderen Sitzungssälen durch Plexiglasscheiben getrennt. „Das ist schon ein gewöhnungsbedürftiges Bild, doch die Politik ist gerade in der Krise so gefragt wie nie. Dazu braucht es ein arbeitsfähiges Parlament“, so die 62-Jährige. Auch inhaltlich steht das Thema Corona oben auf der Tagesordnung.

Besonders spannend wird es sicherlich im Schulausschuss, dessen Arbeit im Spagat zwischen den Themen Infektionsschutz und Präsenzunterricht gerade besonders im Fokus der Öffentlichkeit steht.

Pflegearbeit in Familien ist ihr ein Herzensthema

Was Schule für Familien und die Entwicklung von Kindern bedeutet, weiß die gebürtige Kirchhellenerin, die selbst das Dorstener Gymnasium St. Urusla besucht hat, aus eigener Anschauung: Die Medizinerin ist Mutter von vier inzwischen erwachsenen Kindern.

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Sie hofft, dass Corona bald wieder anderen Themen Platz macht und freut sich besonders auf die Arbeit im Familienausschuss: „Ich glaube, dass die meisten Familien bestens in ihrem Alltag zurecht kommen. Sie haben meiner Meinung nach einen Anspruch darauf, dass sie seitens der Politik geschaffene Rahmenbedingungen vorfinden, die es möglich machen, Familienleben und Berufs- bzw. Alltagsleben miteinander in Einklang bringen zu können. Dabei steht für mich das Thema ‚Care-Arbeit‘ oben an: Familienmitglieder werden zumeist in Familien gepflegt und zwar von Geburt an und besonders wieder im hohen Alter. Dass die Bedingungen dafür verbessert werden, dafür setze ich mich ein.“

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