Eine Woche voller Kreativität und Leben

Kulturcamp im Jugend-Kloster

Um kurz nach 14 Uhr trat, am Samstag im Jugend-Kloster nach einer Woche zum ersten Mal Ruhe ein: Zuvor hatten 27 Jugendliche beim siebten Kulturcamp gebastelt, gesägt, getanzt, gesungen und gelacht. Bevor die bunte Woche allerdings zu Ende ging, präsentierten die Kursteilnehmer ihre Projekte, bei der großen Abschlussvernissage, ihren Eltern, Großeltern und Freunden.

Kirchhellen

, 17.07.2016, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die Woche ist viel zu schnell umgegangen“, gab Greta Schnusemann zu. Für die Zwölfjährige drehte sich in der vergangenen Woche alles um Streetdance und Airbrush. „Die Projekte haben mir richtig viel Spaß gemacht“, sagte sie und präsentierte eines ihrer zwei Kunstwerke, die sie mit der Airbrush-Pistole kreiert hat: eine afrikanische Landschaft im Sonnenuntergang. „Das war gar nicht so einfach“, gab sie zu.

Neben ihren bunten Kunstwerken hangen auch die der anderen Teilnehmer. Auf den Tischen konnten die Besucher der Vernissage Pilze aus Beton und Traumfänger bewundern, an den Wänden lehnten bemalte Holzlatten und der Beamer projizierte die Bilder aus dem Fotoworkshop an die Wände.

Überblick bekommen

„Uns ist wichtig, dass man bei der Vernissage einen Überblick bekommt, was die Jugendlichen die ganze Woche gebastelt und gelernt haben“, sagte Michaela Huwe vom Jugend-Kloster. Für sie ist das Kulturcamp jedes Jahr ein ganz besonderes Ereignis: „In der Woche liegt immer so viel Kreativität und Leben in der Luft. Dann ist hier im Innenhof, auf dem Zeltplatz und in den Räumlichkeiten immer richtig viel los.“ Zum krönenden Abschluss zeigten die Teilnehmer aber nicht nur ihre plastischen Kunstwerke, sondern führten auch ein Impro-Theater-Stück auf und präsentierten die coolsten Tanzmoves aus dem Streetdance-Workshop. Dafür ernteten sie vom Publikum einen lauten Applaus.

Zum Ende der Vernissage leerten sich die Tische und Wände, schließlich wollten die Teilnehmer ihre Kunstwerke als Erinnerungsstücke an die vergangene Woche mit nach Hause nehmen. „Ein bisschen traurig bin ich schon, dass es jetzt vorbei ist. Aber wir haben uns alle versprochen, dass wir in Kontakt bleiben“, sagte Greta Schnusemann. Für sie war das Kulturcamp schon der 13. Kurs im Jugend-Kloster, deshalb stand für sie schon am Samstag fest: „Ich komme natürlich wieder!“ Aber auch Neulinge, wie Tristan Plaberg wollen gerne wieder kommen.

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