Ensemble "8Klang" begeisterte

Konzert im Hof Jünger

Trotz des Revierderbys BVB gegen Schalke 04 ließen es sich rund 60 Besucher am Sonntag (8.11.) nicht nehmen, das Konzert des Ensembles „8Klang“ im Hof Jünger zu besuchen.

Kirchhellen

09.11.2015, 15:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Accessoires, wie Zylinder, untermalten die Musikerinnen ihre Performance.

Mit Accessoires, wie Zylinder, untermalten die Musikerinnen ihre Performance.

Wie der Name bereits verrät, gaben acht Frauen mit ihren acht ganz unterschiedlichen Stimmfarben ein umfassendes Repertoire aus Jazz, Pop, Soul und Swing zum Besten.

Die Fangemeinde tobte

Das Ensemble, bestehend aus Petra Becher, Linda Frerich, Barbara Kempen, Heike Klapdor, Andrea Rieso, Brigitte Schmitz-Kallen, Gudrun Schnitzler und Edith Vobis, steht seit nunmehr zehn Jahren gemeinsam auf der Bühne. „Die Damen aus Neuss feiern heute hier Premiere. Wir sind froh, dass der Kontakt durch die Kirchhellenerin Edith Vobis zustande kam“, freute sich Hermann Reinbold, 1. Vorsitzender des Bürgervereins Hof Jünger. Die Kirchhellener Fangemeinde tobte auch direkt, als die Musikerinnen die Bühne betraten und Vobis‘ Name fiel.

„Edith war früher schon musikalisch mit der Gitarre unterwegs und in der Kolpingsfamilie oder der KJG aktiv“, erinnert sich Jugendfreundin Agnes Grewer. Der Mann hinter der Frauenmannschaft ist Ralph H. Rotzoll. Der Pianist, der bereits mit der Band Kraftwerk und Howard Carpendale auf der Bühne stand, begleitet „8Klang“ in vielen Stilrichtungen am Klavier. Mit dem Song „The way you look tonight“, machte das Ensemble dem Publikum ein Kompliment und bei „Puttin’ on the ritz“, sollte man sprichwörtlich auf die Piste gehen.

Fließende Übergänge

Besonders gelungen waren die fließenden Übergänge zwischen den einzelnen Liedern: Mit Erklärungen zu den englischen Texten führten die Musikerinnen ihr Publikum von einem Song zum nächsten. Bekannte Titel wie „Moon River“, „Diamonds are a girl’s best friend“, „Cry me a river“ oder Skyfall“ kamen beim Publikum besonders gut an. Am Ende forderten die restlos begeisterten Zuschauer eine Zugabe, die mit „It’s raining men“ erfüllt wurde.

Lesen Sie jetzt