Entwarnung: Keine bakterielle Verunreinigung im Trinkwasser

Bakterien im Trinkwasser

Das städtische Gesundheitsamt teilt mit, dass alle Nachproben des Trinkwassers aus dem Wasserwerk Mülheim-Styrum der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft (RWW) keine Verunreinigung durch E. Coli-Bakterien zeigen.

Bottrop, Mülheim

von Dorstener Zeitung

, 23.06.2021, 11:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alle Nachproben des Trinkwassers aus dem Wasserwerk Mülheim-Styrum der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft (RWW) zeigen keine Verunreinigung durch E. Coli-Bakterien. (Symbolbild)

Alle Nachproben des Trinkwassers aus dem Wasserwerk Mülheim-Styrum der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft (RWW) zeigen keine Verunreinigung durch E. Coli-Bakterien. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

RWW hatte nach Abstimmung mit den betroffenen Gesundheitsämtern noch am späten Samstagabend vor dem Einsatz von Chlor und anschließend im Verlaufe des Sonntags und Montags Proben genommen, um den positiven Befund zu überprüfen. Die Proben wurden verteilt über das Stadtgebiet von Mülheim, Oberhausen und Bottrop sowie im Wasserbehälter Hösel genommen.

Analyseergebnisse sind unauffällig

Die jetzt vorliegenden Analyseergebnisse seien allesamt unauffällig und wiesen keinerlei bakterielle Verunreinigung auf, heißt es in der Mitteilung der Stadt Bottrop. Die Nachproben konnten somit das vorliegende Ergebnis nicht bestätigen. Eine einzige Stichprobe an einem der beiden Trinkwasserbehälter war zuvor auffällig gewesen. Als Vorsichtsmaßnahme hatte das Gesundheitsamt ein begrenztes Abkochgebot und eine Chlorung nach Trinkwasserverordnung eingesetzt.

Chlordosierung nach und nach reduzieren

Auf Basis der jetzt vorliegenden Ergebnisse empfiehlt das Gesundheitsamt Mülheim der RWW, die Chlordosierung des Trinkwassers sukzessive und behutsam zu reduzieren. Dieser Prozess soll mit einer umfangreichen Messreihe begleitet werden, um die einwandfreie Qualität des Trinkwassers zu überwachen. Sollten alle weiteren Ergebnisse unauffällig sein, kann auf die Chlordosierung zum Wochenende verzichtet werden.

RWW prüft weiter, wie es zu der Auffälligkeit der Probe kommen konnte.

Lesen Sie jetzt