Feldhausener wehren sich mit Initiative gegen Bebauung

FELDHAUSEN Der Initiativkreis „Zukunft FELDhausen“ wurde am Mittwochabend mit 57 Unterschriften in der Gaststätte Waldschänke besiegelt. In Feldhausen regt sich heftiger Widerstand gegen eine weitere Bebauung freier Flächen.

von Von Holger Steffe

, 12.03.2009, 16:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fast 90  Besucher drängten in die Waldschänke bei der Veranstaltung zur Gründung des Initiativkreises "Zukunft FELDhausen" .

Fast 90 Besucher drängten in die Waldschänke bei der Veranstaltung zur Gründung des Initiativkreises "Zukunft FELDhausen" .

Der harte Kern des Initiativkreises erhält dabei Schützenhilfe. Dr. Thomas Palotz, Architekt, Städteplaner und wohnhaft in Kirchhellen, beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Stadtentwicklung unter Berücksichtigung demografischer, gesellschaftlicher Veränderungen in Städten und Gemeinden. Seit Mittwoch auch aktiv und beratend im Initiativkreis. Am Mittwoch wurden vor allem drei Themen angesprochen: Aktueller Stand Bebauungsplanverfahren Gertskamp, Verkehrskonzept für Gesamt-Feldhausen und Neuigkeiten zum Abwasserkonzept. Fazit nach Gesprächen mit der Stadt Bottrop: Derzeit tut sich in allen drei Fragen nichts.

Für die Initiative ist es allerdings wichtig, zahlreiche, stichhaltige Argumente zu finden, die deutlich machen, was den wahren dörflichen Charakter Feldhausens ausmacht. Die Initiative setzt sich dafür ein, die Ausweitung versiegelter Flächen einzudämmen und den tatsächlichen Bedarf für weitere Wohnbebauung in Feldhausen zu ermitteln. 53 Hektar mit mehr als 500 Wohneinheiten sind allein in Kirchhellen schon bisher ausgewiesen und sofort bebaubar. „Da fragt man sich doch, wo gibt es überhaupt noch Bedarf in Feldhausen?“, stellt Berthold Dierichs in den Raum.

Lesen Sie jetzt