Freizeitpark Schloss Beck feierte 50-jähriges Bestehen

Barockfest zum Geburtstag

Originalgetreue Kostüme, Barockmusik und Schauspielauftritte entführten die Besucher von Schloss Beck am Samstagabend zu einer Zeitreise ins 18. Jahrhundert.

Feldhausen

von Sebastian Pels

, 10.09.2017, 15:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens veranstaltete der Freizeitpark bereits zum fünften Mal ein großes Barockfest für Jung und Alt. Mit einem bunten Programm war gute Stimmung über den gesamten Abend hinweg garantiert. 

Schelm Ulenreich begrüßte Gäste

Wortgewandt, witzig und bezaubernd wurden die Gäste bereits am Eingang von Schelm Ulenreich begrüßt. Mit Jonglage, Zauberkunst und Gesang begeisterte er das Publikum. Den musikalischen Teil des Abends begann das Akkordeon-Orchester unter der Leitung von Herbert Beckmann mit feierlichen Stücken wie der Wassermusik von Georg Friedrich Händel oder den Sousa-Märschen. Anschließend duellierten sich bei den Schauspielaufführungen der Gruppe Jardin des Epoques Ehrenmänner mit Degen und Pistolen. 

Nach einem fetzigen Auftritt der Violin-Powerfrau Julia Graeber, die mit Crossover-Klängen das Publikum mitriss, wurde in einer Modenschau auf der Bühne die typische Kleidung des Barocks präsentiert. Die spektakuläre Feuershow FIUFARO und eine außergewöhnliche Mischung aus Barock- und Höhenfeuerwerk von FOG Fireworks beendeten den offiziellen Teil des Jubiläumsfestes.

Blick in die Geschichte

Ein kurzer Blick zurück: 1967 öffnete Schloss Beck zum ersten Mal seine Tore für Kinder und Familien. 50 Pfennig hat der Eintritt damals gekostet. Obwohl es nur wenige Spielgeräte gab, zog der kleine Park schon in den ersten Monaten 56.000 Besucher an. Später kamen dann ein gebrauchtes Kinderkarussell, eine Schiffschaukel, ein Riesenrad und in den 1980er-Jahren die Marienkäferachterbahn hinzu.

Mehr als doppelt so groß

Heute ist der Park mehr als doppelt so groß, aber er ist und bleibt ein Treffpunkt für Familien mit kleinen Kindern. Park-Inhaberin Renate Kuchenbäcker erinnerte sich anlässlich des Jubiläums zurück: „Als mein Mann und ich das Schloss 1964 gekauft hatten, war es sehr marode“, erzählte sie. „Durch den Freizeitpark konnten wir alle Renovierungen finanzieren. Auch heute noch dienen die Einnahmen des Parks der Erhaltung der Schlossanlage.“

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