Georg Garz ist Mitglied im DfB-Club 100

Aus Rot wird Grün

Das letzte Spiel auf dem Ascheplatz des VfB Kirchhellen brachte eine Überraschung für Georg Garz, den Projektleiter "Aus Rot wird Grün". Er wurde für sein Engagement mit der silbernen Ehrennadel des Fußballkreises Gelsenkirchen geehrt.

Kirchhellen

, 14.12.2015 / Lesedauer: 2 min
Georg Garz ist Mitglied im DfB-Club 100

Georg Garz und Ernst Kastner, Ehrenamtsbeauftragter im Fußballkreis Gelsenkirchen

Ganz Kirchhellen, so hatte es den Anschein, war daran beteiligt, dass aus Rot Grün wird. Einer vor allem hat dafür gesorgt, dass das Projekt ein solcher Erfolg wurde und 155 000 Euro für den Kunstrasenplatz zusammen kamen. Georg Garz, der Leiter der Projektgruppe, wurde dafür am vergangenen Sonntag besonders ausgezeichnet.

Einladung zum Länderspiel

Der Kreisehrenamtsbeauftragte des Fußballkreises Gelsenkirchen, Erich Kastner, steckte ihm auf dem Ascheplatz an der Loewenfeldstraße die silberne Ehrennadel an für die langjährige ehrenamtliche Vereinsarbeit und vor allem für sein Engagement für „Aus Rot wird Grün“. Im Namen des Fußballkreises verlieh er Garz den Kreis-Ehrenamtspreis. Damit nicht genug. Für ein Jahr wird Garz Mitglied im Ehrenamts-Club „100“ des DFB. Bereits seit 1997 wird der DFB-Ehrenamtspreis für herausragende Verdienste um den Vereinssport verliehen. Garz ist nach Siegmund Grabosch der Zweite aus den Kreisen des VfB, dem diese Ehre zu Teil wird. 100 der insgesamt 280 Ehrenamtspreisträger werden jeweils in den „Club 100“ aufgenommen. Garz erwartet jetzt unter anderem die Einladung zu einem Länderspiel der Nationalmannschaft.

"Auszeichnung gilt ganzer Projektgruppe"

Garz dankte mit einem Blick zu seinen Mitstreitern: „Diese Auszeichnung gilt der gesamten Projektgruppe und ich bin stolz, der Kopf dieser Gruppe zu sein. Wir haben etwas Einmaliges geleistet und freuen uns schon jetzt auf die Umbauarbeiten und die Eröffnung im kommenden Sommer.“

Den ersten symbolischen Spatenstich hatten Oberbürgermeister Bernd Tischler und Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder bereits am Sonntag beim letzten Spiel auf dem von Pfützen bedeckten Ascheplatz getan (wir berichteten). Ende Januar soll voraussichtlich mit den Bauarbeiten am Ascheplatz begonnen werden. Juli oder August soll der Kunstrasenplatz fertig sein.