Glasfaserausbau wartet noch auf Genehmigung von Straßen.NRW

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Die private Interessengemeinschaft wäre im Zeitplan gerne schon weiter gewesen mit dem Glasfaserausbau. Aber es fehlen noch einige Genehmigungen von Straßen.NRW.

Kirchhellen

, 25.02.2020, 16:47 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schnelles Internet ist in der heutigen Zeit unverzichtbar. Auch auf dem Land. Die Bauerngemeinschaft in Ekel und Hardinghausen will nicht darauf verzichten und nimmt den Glasfaserausbau selbst in die Hand.

Mithilfe von Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder nahmen die Verantwortlichen Kontakt zur Firma Muenet auf. Diese hat bereits Erfahrung im Internetausbau in ländlichen Gebieten und der Zusammenarbeit mit Landwirten in NRW.

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Problem bei dem geplanten Ausbau ist, dass die Glasfaserkabel unter den Radweg verlegt werden sollen, der derzeit gebaut wird. Das Glasfasergebiet erstreckt sich über die Münsterstraße, Dinslakener Straße, Alter Postweg, Teile der Gahlener Straße und über die Schwarze Heide.

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Hubert Hüsken ist Ansprechpartner bei der privaten Interessengemeinschaft und hat der Redaktion mitgeteilt, wie weit der Stand beim Glasfaserausbau derzeit ist. „Der Fahrradweg ist der zentrale Punkt in der Umsetzung. Wir sind guter Dinge, die Vorbereitungen laufen im Moment“, sagt Hubert Hüsken.

Aber was heißt das genau? „Aktuell wird am Fahrradweg von Gahlen nach Kirchhellen gearbeitet. Bis Ende der Woche sollen nach Angaben der Stadt Bottrop die Grünarbeiten dort beendet sein“, so Hüsken weiter. Außerdem würden zurzeit Freileitungen/Leerrohre in die Erde unter den Fahrradweg gelegt.

Grünarbeiten müssen bis Ende Februar beendet sein

Die Grünarbeiten sollen bis Ende Februar beendet sein, da dann die Arbeiten an Bäumen und Sträuchern verboten seien. Die Grünarbeiten seien wichtig, weil die Trasse zwischen dem Fahrradweg und einem Grünstreifen liegen soll. „Insgesamt sprechen wir hier von einer Breite von 2,50 Metern“, so Hüsken.

In drei bis vier Wochen seien die Vorbereitungen möglicherweise so weit abgeschlossen, dass mit der Verlegung begonnen werden kann, „wenn das Wetter mitspielt“, derzeit sei durch den Regen alles nass. „Aber bei dieser Aussage handelt es sich um reine Spekuation“, sagt Hubert Hüsken.

Genehmigungen für Querungen fehlen noch

Denn etwas Entscheidendes fehle noch immer. „Muenet hat Anträge für Landesstraßen-Querungen und für Bach-Querungen bei Straßen.NRW gestellt. Diese Genehmigungen fehlen aber noch“, sagt Hüsken. Die private Interessengemeinschaft wäre im Zeitplan gerne schon weiter gewesen, aber „es dauert halt“. Jede Bach-Unterquerung müsse einzeln von Muenet bei Straßen.NRW beantragt werden. Nadia Leihs ist Pressesprecherin bei Straßen.NRW und bestätigt, dass zwei derzeit zwei Anträge von Muenet bei Straßen.NRW vorliegen. „Die Anträge sind am 4. Februar 2020 eingegangen und das Bearbeiten dauert meist rund drei Monate. Ende April oder Anfang Mai sollten die Genehmigungen rausgehen“, so die Pressesprecherin.

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