Heimathaus wird schneller fertig

63000 Euro Förderung

Schneller als erwartet kann das Heimathaus im Hof Heisterkamp am Hof Jünger fertig werden. Möglich macht dies eine 63.000-Euro-Förderung der NRW-Stiftung.

KIRCHHELLEN

, 29.04.2015, 17:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

 Es geht voran im Kirchhellener Heimathaus, beziehungsweise Hof Heisterkamp oder auch Hof Jünger/Haus 2 genannt. „Mit Vollgas“, wie der stellvertretende Heimatvereinsvorsitzende Ferdi Schmitz sagt, können nun aufgrund der 63 000-Euro-Förderung der NRW-Stiftung die Arbeiten voranschreiten. EVNG-Mitarbeiter (eine Tochter der ELE) sind in dieser Woche dabei, Kabel und Steckdosen zu verlegen. „Die Heizung ist so weit drin“, sagt Schmitz. Dämmwolle liegt noch hier und da in den Ecken, während Schmitz bereits Mobiliar-Fragen beantworten kann. „Hier kommt eine Sitzecke in den Eingangsbereich. Das hier wird der Ausstellungsraum mit Vitrinen. Ein großer Monitor kommt hier an die Wand, wo wir auch mal Präsentationen zeigen können.“

150 Quadratmeter

Rund 150 Quadratmeter können nun aufgrund der Förderung recht zügig ausgebaut werden. „Bis zum 31.12.2017 muss das Geld ausgegeben sein“, sagt Hermann Reinbold, Vorsitzender des Bürgervereins Hof Jünger, das sei eine Bedingung der Stiftung gewesen. So lange werde es aber wohl nicht dauern. Auch weil man die Arbeiten nicht ausschreiben müsse, sondern an Kirchhellener Unternehmen vergeben könne.

"Haus im Haus"

„Ein Haus im Haus“, so könne man die Umbauarbeiten beschreiben, so Schmitz. Viel wird am Ende im Inneren nicht mehr an den ehemaligen Hof Heisterkamp erinnern. Bis auf die Treppe im Eingangsbereich, die noch aufgearbeitet werden soll. Im oberen Bereich wird es einen Besprechungsraum mit kleinen Tischen geben, die man auch zusammenschieben kann, sowie einen Büroraum, den sich der Heimatverein mit der Kolpingsfamilie teilen wird. Auch Theaterrequisiten sollen in einem kleinen Raum im ersten Geschoss Platz finden. Eine Tür führt von dort in die Künstlergarderobe hinter die Bühne des Saals im bereits 2007 fertiggestellten anderen Gebäudetrakt. „Die Tür dient gleichzeitig als Fluchtweg“, so Reinbold. Was weder Reinbold noch Schmitz im Heimathaus wollen, ist – ein Heimatmuseum. Lebendig solle das Haus werden, mit wechselnden Ausstellungen, die maximal ein paar Monate zu sehen sein sollen, so Reinbold. Genügend Themen gebe es – mit der Schriftenreihe habe der Heimatverein bereits einiges angestoßen. 

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