Humoristisches Feuerwerk beim Kabarett im Hof Jünger

Kabarett im Hof

An zwei Abenden luden Benjamin Eisenberg und Gäste zum „Kabarett im Hof“ ein und sorgten für viele Lacher beim Publikum. Auch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer war ein Thema.

Kirchhellen

, 27.03.2019, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Humoristisches Feuerwerk beim Kabarett im Hof Jünger

Bereits zahlreiche Male sorgte Kabarettist Benjamin Eisenberg für ausverkaufte Abende im Hof Jünger. © Julian Schäpertöns

Dass der Hof-Jünger-Vorsitzende Hermann Reinbold zu Beginn erklären musste, wie man am besten an Karten für die Veranstaltungen kommen kann, verdeutlichte nochmals, wie gut die Kabarettabende in Kirchhellen ankommen. Diejenigen, die Reinbolds Worten lauschten, hatten alles richtig gemacht. An zwei Abenden (26. und 27. März) war das „Kabarett im Hof“ mit Benjamin Eisenberg und Gästen ausverkauft.

Nun hatte das Team vom Hof Jünger schon auf die große Anfrage reagiert und in diesem Jahr zum ersten Mal zwei aufeinanderfolgende Termine mit demselben Programm angeboten. Und doch waren beide Veranstaltungen wieder blitzschnell ausverkauft. Der Bottroper Kabarettist Benjamin Eisenberg ist im Hof ein bekanntes Gesicht. Schon seit vielen Jahren begeistert er das Publikum. Als Gäste waren diesmal Ludger K. aus Essen und Armin Fischer aus Frankfurt dabei.

Von Bottrop nach Brasilien

Mit einigen spitzen Bemerkungen über den Bottroper Hauptbahnhof, der Boy und das insolvente Kaufhaus Moses ging es rasant los im Programm. Von Bottrop ging es nach Brasilien, besser gesagt zum brasilianischen Karneval. Dass dieser beim Karnevals-Ranking gegen Deutschland die Nase vorne hatte, lag weniger am Publikum, sondern am Kabarettisten selbst, der munter und subjektiv in den verschiedenen Kategorien die Punkte verteilte.

Natürlich blieb beim Thema Karneval der jüngste Patzer der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer nicht unerwähnt: „Annegret Kramp-Karrenbauer. Ein Name, der prädestiniert ist für das Kabarett“, so Eisenberg. „Klingt wie aus einem Loriot-Sketch, oder?“

Weiter im Programm ging es mit Ludger K., dem Lästermaul aus dem GOP Varieté. „Wir leben in futuristischen Zeiten. Ist Ihnen mal aufgefallen, dass nun alle Science-Fiction-Filme von damals in der Vergangenheit spielen?“ Es folgte ein Rundumschlag durch verschiedene Themen wie Osteopathie, seiner Angst vor Kindern und Omas, die es noch faustdick hinter den Ohren haben.

Armin Fischer begeistert am Klavier

Der dritte Kabarettist im Bunde war Armin Fischer, der das Publikum am Klavier begeisterte. „Man kann die Klassik ja auswalzen. Ich lass lieber alles weg, was zu schwer ist“, erklärte Fischer zu Beginn. „Ich habe mir manche Stücke mehr als drei Jahre angeschaut. Da werde ich ja wohl wissen, welche Töne überflüssig sind.“ Mit Anekdoten aus seiner Zeit als Barpianist und seinem trockenen Humor sorgte er für einen Lacher nach dem anderen.

Wer die nächsten „Kabarett im Hof“-Abende mit Benjamin Eisenberg und Gästen besuchen möchte, muss sich etwas gedulden. Am 24. und 25. September findet die nächste Doppelveranstaltung statt. Am 26. und 27. November gibt es einen weiteren Kabarettabend. Der Vorverkauf startet in der Regel im Vormonat der Veranstaltung. Karten gibt es dann für 15 Euro (ermäßigt 13 Euro) im Hof Jünger und in der Humboldt-Buchhandlung.

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