In flotten Gefährten ging es die Rampe runter

Seifenkistenrennen

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der Grafenwälder Schützenverein ein Seifenkistenrennen auf dem Hans-Söller-Platz. Dort war am Sonntag einiges los.

Kirchhellen

von Michelle Hoffmann

, 30.04.2017, 18:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Begleitend zum Rennen wurde noch ein kleiner Jahrmarkt aufgebaut, und die Väter, die im vergangenen Jahr neidisch ihren Kindern beim Rennen zugucken mussten, durften am Sonntag in der Kategorie „echte Kerle“ selber antreten.

Dorf rückt enger zusammen

Mit dem Fest hatten der amtierende Schützenkönig Udo Ellekotten und seine Frau Bettina besonders eins im Sinn: „Wir wollen, dass unser kleines Dorf enger zusammenrückt und ihm etwas geben, worauf sich alle freuen“, sagte die Schützenkönigin. Und nicht nur das Dorf rücke dadurch näher zusammen, sondern auch die Familienmitglieder untereinander. „Die Kinder bauen zusammen mit ihren Vätern die Seifenkisten, dadurch lassen sie für eine kurze Zeit Handy und Computer links liegen und machen etwas mit ihren Familien.“ Aus dem Wagen des zehnjährigen Tylor schallte laute Musik. Er hatte nämlich in seiner schwarzen Kiste mit roten Flammen noch Boxen eingebaut. „Weil die so gefährlich aussieht, haben wir sie Beast getauft“, sagte er.

Hammerhai und Beast

Jan hatte seine Seifenkiste „Hammerhai genannt, „weil sie von der Form her aussieht wie ein Hai“, fand er. Gebaut hat er den Wagen aber nicht selber. Das hat er seinem Vater und seinem Opa überlassen, und die haben das wohl ziemlich gut gemacht, denn seinen Gegner in der Vorrunde konnte er zweimal schlagen. Das Prinzip vom Rennen ist ganz einfach. Man setzt sich in seine Kiste auf der Rampe und wartet auf das Startsignal. Wenn das ertönt, rollt man die Rampe runter und fährt im Idealfall vor seinem Gegner ins Ziel. Zweimal durfte jeder Kandidat antreten, danach gingen die Besten gegeneinander ins Stechen.

Viel Spaß für alle

Gewinnen wollte natürlich jeder, aber auch die Verlierer waren nicht lange traurig, denn Spaß gemacht hat es allen. „Dass wir so eine tolle Veranstaltung auf die Beine stellen konnten, das haben wir den ganzen Sponsoren und freiwilligen Helfern aus dem Dorf zu verdanken, so konnten wir das Seifenkistenrennen zu einem Fest für die ganze Familie machen“, freute sich Bettina Ellekotten, und ihr Mann freut sich schon auf das nächste Jahr, wo es noch ein bisschen größer werden soll.

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