Innovation-City: Stadt Bottrop kennt Zahlen nicht, spricht aber von erkennbarem Trend

rnSolar- und Windkraft

Die Stadt Bottrop kann keine tatsächlichen Zahlen zum Ausschöpfungspotenzial der Erneuerbaren Energien in Kirchhellen liefern. Einen Trend könne sie allerdings trotzdem erkennen.

Kirchhellen

, 06.12.2019, 11:08 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bundesweit werden die Potenziale für Erneuerbaren Energien nicht ausgenutzt. Das ist die Erkenntnis, die aus einer „Großen Anfrage“ der Grünen Fraktion im Landtag hervorgeht. WDR2 berichtete über die kommunalen Ausschöpfungspotenziale in ganz NRW.

Die Stadt Bottrop konnte der Redaktion gegenüber keine Zahlen nennen: „Konkrete Zahlen sind nicht nachhaltbar, Trends aber erkennbar“, sagt Thorsten Albrecht, Pressesprecher der Stadt Bottrop.

Kirchhellen ist strom-autark

Immerhin konnte er für Kirchhellen mitteilen, dass der Ortsteil an sich autark sei. Das bedeutet: Es wird so viel Strom produziert, wie gebraucht wird. Das heiße allerdings nicht, dass dann kein Strom mehr zugekauft würde.

In Kirchhellen seien viele Ein- und Zweifamilienhäuser. Auf denen lassen sich Photovoltaikanlagen besser anbringen als auf Mietshäusern, wie in Bottrop selbst. Denn für Mietshäuser gelten andere Rahmenbedingungen.

Innovation City Ruhr

Bottrop ist Modellstadt bei Innovation City Ruhr und beteiligt sich regelmäßig an Förderprogrammen für Photovoltaik. „Die laufen gut, wir werden auch im kommenden Jahr wieder 30.000 Euro dazu geben“, so Albrecht.

Bei Windkraftanlagen sei man in Kirchhellen noch nicht am Limit, aber so viele Möglichkeiten, wie man meine, gebe es nicht mehr.

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