Jugendlicher wurde mit Messer verletzt, Mann geschlagen und getreten

Ein junger Mann hebt seine geballte Faust.
Die Polizei musste fast zeitgleich zu zwei Fällen von Körperverletzung ausrücken. (Symbolbild) © picture-alliance/ dpa
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Aus einem nach ersten Erkenntnissen der Polizei nichtigen Grund heraus stach mutmaßlich ein 18-jähriger Tatverdächtiger aus Bottrop mit einem Messer auf einen 16-Jährigen aus Mülheim an der Ruhr ein.

Am Samstagabend (24.9.) gegen 22.10 Uhr hielten sich drei Jugendliche auf der Mittelinsel des ZOB Bottrop auf. Der spätere Tatverdächtige soll die drei Jugendlichen mit einer Halloweenmaske erschreckt haben und dabei geschubst worden sein. Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige mit einem Messer auf einen der drei Jugendlichen eingestochen haben. Der 16-Jährige wurde schwer verletzt. Ein Rettungswagen fuhr ihn in ein Krankenhaus.

Tatverdächtiger flüchtete vor der Polizei

Der Tatverdächtige konnte durch einen Polizeibeamten, der auf der Anfahrt zum Tatort war, bei seiner Flucht vom Berliner Platz in Höhe der Paßstraße kurz festgehalten werden. Der Jugendliche konnte sich allerdings losreißen und flüchtete weiter.

Zeugen vor Ort konnten Angaben zu den Personalien des Tatverdächtigen machen. Noch am Abend erschien ein 18-Jähriger auf der Polizeiwache Bottrop und stellte sich. Der junge Mann wurde vorläufig festgenommen.

An der Horster Straße kam es zeitgleich, gegen 22.10 Uhr zu einer weiteren Körperverletzung. Ein unbekannter Mann (dunkle Haare, dunkler Pullover) soll durch sechs bis sieben junge Männer am Boden liegend geschlagen und getreten worden sein.

Polizei sucht Verdächtige und das Opfer

Als Zeugen dazwischengingen, rannten die Männer in Richtung Berliner Platz weg. Der unbekannte Geschädigte soll durch zwei Begleiter in Richtung Pferdemarkt weggebracht worden sein.

Beschreibung der Personengruppe: männlich, 20 bis 25 Jahre alt, schwarze Haare, ein Tatverdächtiger war bekleidet mit weißer Daunenjacke, ein weiterer Tatverdächtiger trug grüne Oberbekleidung.

Um Hinweise zu den Tatverdächtigen und dem Opfer bittet die Polizei unter Tel. (0800) 2361 111.