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Kinder erlebten spannende Detektivlesenacht

In der Bibliotheksfiliale

Eine spannende Detektivlesenacht erlebten Grundschulkinder von Freitag auf Samstag in der Bibliotheksfiliale. „Es ist so ungefähr meine zehnte“, sagte Initiatorin Andrea Schwarzer über das Angebot. Und über die Nachfrage: „Die meisten der 22 Grundschulkinder, die heute dabei sind, sind Wiederholungstäter.“

Kirchhellen

29.02.2016 / Lesedauer: 2 min
Kinder erlebten spannende Detektivlesenacht

Diese Gruppe erzählt Leiterin Andrea Schwarzer, wo sie einige Requisiten von Detektiven gefunden haben. Mindestens fünf Plätze mussten richtig beschrieben werden.

Zuerst wurden fünf Gruppen ausgelost und bekamen einschlägige Namen: „Die TKKGs“, „Die 3?“, „Die 3!“, „Die Kwiatkowskis“ und „Die Oberschnüffler Oswald“. Aufgeregt wurde diskutiert, was Detektive bei ihren Ermittlungen für Hilfsmittel brauchen: Lupe, Stift, Fotoapparat, Pinzette, Fingerabdruckpulver und vieles mehr. Und das war dann auch gleich die erste Aufgabe: 20 solcher Requisiten waren irgendwo in der Bibliothek versteckt, die Kinder sollten sich merken, wo etwas liegt, und dann bei Andrea Schwarzer den Fundort beschreiben. War diese Aufgabe gelöst, bekam jede Gruppe eine merkwürdige Notiz aus Satzfetzen, die sie erst zu einem Buchtitel vervollständigen mussten.

Bienenschwarm

Die Kinder stürmten wie ein Bienenschwarm los, um dieses Buch zu finden und den eingeklebten Hinweisen auf einer bestimmten Seite zu folgen. Manche kommen so oft in die Bücherei, dass sie gleich zielstrebig das richtige Regal ansteuerten. Im Buch fand sich ein neues kniffliges Rätsel: Jedem Buchstabe im Alphabet war eine Zahl zugeordnet und daraus ergab sich ein Begriff. War das Lösungswort richtig, stellte Andrea Schwarzer gleich die nächste Aufgabe: Auf einem Fahndungsplakat waren zwei Personen mehrfach in unterschiedlicher Verkleidung abgebildet, aber die kleinen Detektive ließen sich natürlich nicht täuschen.

Schlag auf Schlag

Schlag auf Schlag ging es so weiter. Ganz am Schluss gab es einen „Telefonjoker“: Wenn die Kinder die Nummer in ihrer Gruppenfarbe gefunden hatten, durften sie bei „Mr. X“ anrufen, der einen entscheidenden Hinweis gab. Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Andrea Scheuerer hilft seit Jahren bei den Lesenächten mit: „Dieses Angebot firmiert im Dorf unter ‚Geheimtipp‘ – da musst du hingehen“, erzählte sie. Auch ihren Ehegatten hatte sie eingespannt, der den Mr. X am Telefon spielte und zwischen den Ermittlungen für eine Stärkung sorgte. Am Ende krabbelten alle Kinder in ihre Schlafsäcke und ließen sich spannende Geschichten vorlesen.