Krisenstab bleibt bei seiner Entscheidung: Die Halden bleiben gesperrt

Coronavirus

Der Bottroper Corona-Krisenstab bleibt bei seiner Entscheidung, die Halden Haniel und Tetraeder zu sperren. Die AHA-Regeln seien dort zuletzt nicht mehr eingehalten worden.

Bottrop, Kirchhellen

18.11.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf diesen Ausblick müssen Radfahrer und Spaziergänger vorerst verzichten. Der Krisenstab hat die Halde gesperrt.

Auf diesen Ausblick müssen Radfahrer und Spaziergänger vorerst verzichten. Der Krisenstab hat die Halde gesperrt. © picture alliance/dpa

In seiner Sitzung am Mittwoch (18. November) hat sich der städtische Corona-Krisenstab erneut mit der Situation an der Halde Haniel und am Tetraeder befasst. Trotz großer Kritik aus der Bevölkerung hält der Kristenstab die Entscheidung, die Halden zu sperren, für sachgerecht und erforderlich.

Das Festhalten an der Sperrung sei einmütig erfolgt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Selbstverständlich hinterfrage der Krisenstab seine Entscheidungen aber immer wieder selbstkritisch.

„Unverantwortliches Treiben am Tetraeder“

Nach einem sonnigen Wochenende (7./8. November) hatten sich nach Auskunft der Stadt viele Bürger an den Krisenstab gewandt, um - so ein Zitat - „dem unverantwortlichen Treiben am Tetraeder und in den Zugängen“ Einhalt zu gebieten. Weil so große Flächen nun einmal nicht von Ordnungsdienst und Polizei auch nur annähernd zu kontrollieren seien, habe man sich zur Schließung entschlossen.

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Krisenstab verweist auf Parks, Seen und Wälder

Der Krisenstab weist darauf hin, dass Tetraeder- und Haniel-Halde zwar wichtige, aber bei Weitem nicht die einzigen Ziele für Sport- und Freizeitgestaltung seien. Schließlich seien von über 100 Quadratkilometern Fläche Bottrops über 60 Prozent Grün-, Wald- und Freiflächen. Zu solchen Flächen gehörten die vielen Wälder in Bottrop, der Stadtgarten, der Volks- und der Revierpark, die Seenbereiche.

An den Seen sei es zwar auch voll gewesen, aber nach den zu beachtenden „AHA“-Regeln durchaus vernünftig zugegangen.

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