Laienspielschar schraubt an Kulisse für Premiere "Spektakel bä Chrischan"

Plattdeutsches Stück

KIRCHHELLEN Sie hämmern, schrauben, malen, sägen und werkeln. Mitglieder der Laienspielschar der Kolpingsfamilie Kirchhellen geben der Kulisse den letzten Schliff.

von Von Holger Steffe

, 11.03.2010, 18:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Spektakel bä Chrischan" feiert am Samstag auf der Bühne im Brauhaus am Ring Premiere. Bernhard Hollender, Peter Diericks und Hans-Dieter Hallmann arbeiten noch kräftig an der Kulisse.

"Spektakel bä Chrischan" feiert am Samstag auf der Bühne im Brauhaus am Ring Premiere. Bernhard Hollender, Peter Diericks und Hans-Dieter Hallmann arbeiten noch kräftig an der Kulisse.

Die Kulisse steht auf der Bühne des Brauhauses am Ring für "Spektakel bä Chrischan" bereit. Das plattdeutsche Lustspiel in drei Aufzügen um den Gartenzwerg-Mord, geschrieben von Gudrun Ebner und ins Platt übersetzt von Gerd Meier, hat am Samstag (13.3.) um 18 Uhr Premiere.

Seit Montagnachmittag bauen Reinhold Grewer, Rauti Schmücker und Team die großen Kulissenteile mit Fenstern und Türen auf dem Bühnenboden auf. Das große Hintergrundbild mit der Kirchhellener Ansicht und dem Turm der St. Johanneskirche, 2003 von Friedhelm Buttler gemalt, hängt zum vierten Mal im Hintergrund der Bühne.

Vor der Generalprobe am Donnerstag sind Bernd Hollender, Peter Diericks und Kolpingsfamilien-Vorsitzender Hans-Dieter Hallmann mit den Detailarbeiten beschäftigt. Der Zaun aus Birkenstämmen steht noch nicht richtig. "Das soll aus Publikumssicht wie ein richtiger Zaun aussehen", gibt Regisseur Bernd Hollender letzte Anweisungen. Mit dem Akkuschrauber fixiert er schnell das Geländer, ehe Dieter Hallmann die Kräfte schwinden.

Blumenbeet in der Mitte Peter Diericks hat noch einen großen Korb mit Holzschnitzeln geholt, um das Blumenbeet in der Bühnenmitte mit einem kleinen Hügel zu versehen. Viele kleine Handgriffe sind nötig. Hier fehlt noch ein Pinselstrich Farbe, dort hängt der Vorhang noch nicht richtig und das Fenster lässt sich nicht mehr öffnen, weil die Farbe Rahmen mit Flügel verklebt hat. Dieter Hallmann richtet es mit sanfter Gewalt. "Wenn jetzt noch Licht und Ton installiert sind und auch funktionieren, steht einer tollen Aufführung bei der Premiere nichts mehr im Wege", fiebert Bernd Hollender dem Samstag entgegen.

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