Mehr als 70 Torten und Kuchen im Krippencafé

Großer Andrang

„Was darf ich Ihnen Gutes tun?“ Ja, wenn das so einfach zu entscheiden wäre. Stachelbeer-Baiser, Schokosahne oder doch lieber Mohn- und Nusskuchen? Zwischen mehr als 70 selbst gemachten Torten und Kuchen konnten die Besucher des Krippencafés in St. Johannes sich am Sonntag entscheiden. Oder eben nicht.

KIRCHHELLEN

, 03.01.2016 / Lesedauer: 2 min
Mehr als 70 Torten und Kuchen im Krippencafé

Mehr als 70 Torten und Kuchen hatte der Frauenkreis St. Johannes für Sonntag gebacken.

Viele standen lieber mehrfach in der Schlange an der Kuchentheke im Pfarrheim an oder trugen gleich zwei ausgewählte Stücke auf einmal mit zum Tisch. Für den Frauenkreis St. Johannes, der an diesem Tag bei dem von der KFD organisierten Café bediente, gab es kaum eine ruhige Minute. „Jede Hand ist hier notwendig“, sagte Vorsitzende Marion Weiner, die sich aber auch über den Rummel freute.

Kuchen für die jungen Helfer

35 Frauen machten sich abwechselnd beim Kaffeekochen, Kuchenschneiden und Verteilen nützlich. Unterstützt wurden sie von den Firmlingen Mareike, Marit, Annika und Tobias, die sich freiwillig fürs Krippencafé gemeldet hatten. „Dafür sind wir sehr dankbar, sie haben ja doch jüngere Beine“, sagte Marion Weiner. Aber auch für die Firmlinge sprang was dabei heraus: Kuchen, Waffeln, Torte und Getränke waren für sie kostenlos.

Viele Stammgäste im Café

Seit 1998 gibt es jedes Jahr das Krippencafé der KFD in St. Johannes. Dieses Mal steht es allen Kuchenfreunden noch bis zum 8. Januar täglich von 14 bis 17 Uhr offen. Der Erlös wird wieder für einen guten Zweck gespendet. „Es läuft sehr gut“, zog Margret Grob von der KFD eine Zwischenbilanz. Sie organisiert gemeinsam mit Hermine Dohmen das Café. Jeden Tag, auch in der Woche, kämen Besucher ins Pfarrheim, manche sogar mehr als einmal. „Wir haben einen Gast, der jeden Tag vorbeikommt, und auch sonst einige Stammgäste“, freute sich Grob.

Wenigstens einmal im Jahr schafft es auch Familie Hoffterheide ins Café. Eltern und Kinder genießen dann gemeinsam die Leckereien. Platz im Magen war in diesem Jahr genug da, auch noch für ein zweites Stück. „Das Mittagessen haben wir heute ausfallen lassen.“ 

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