Vestische und VRR wollen in den Ausbau des ÖPNV investieren (Symbolbild). © Michael Klein (Archiv)
Nahverkehr

Nahverkehr in Kirchhellen: Das ändert sich

Die angedachte Schnellbuslinie X 42 soll eine direkte Verbindung von Kirchhellen zum Schienennetz am Oberhausener Hauptbahnhof werden. Die letzten Entscheidungen sollen bis Ende 2021 fallen.

Der Verkehrsbund Rhein-Ruhr (VRR) und die Vestische wollen in den Ausbau des Nahverkehrs investieren. Dazu gehört auch die Aufwertung stark frequentierter Bushaltestellen. Als Teil dieses Förderprogramms soll die Haltestelle an der Schulze-Delitzsch-Straße aufgewertet werden.

Um mehr Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn zu bewegen, wird der zentrale Busbahnhof mit Fahrradboxen und digitalen Fahrtanzeigern ausgestattet.

Schon lange ist die Rede von einer Direktverbindung von Kirchhellen nach Oberhausen, die sich in den letzten Jahren stets als umständlich erwies. Eine neue Schnellbuslinie auf der Strecke Dorsten – Kirchhellen – Grafenwald – Sterkrade – Oberhausen, die im Halbstundentakt fährt, soll künftig Abhilfe schaffen.

Die Buslinie X 42 soll dabei 1:1 die alte Linie 297 von Dorsten nach Kirchhellen ersetzen, die einmal stündlich fährt. Das Angebot für alle Feldhausener erweitert sich, denn stündlich wird der Bus auch dorthin fahren.

Feldhausen profitiert von der neuen Linie

Damit weiten sich die Fahrten nach Feldhausen auf drei statt zwei stündlich aus und nach Grafenwald auf fünft statt drei. Die Umstellung der Buslinie von Kirchhellen nach Dorsten habe aber keinen Einfluss auf den Schülerverkehr, da weiterhin Einsatzwagen eingesetzt werden, betont Frank Baeten von der Nahverkehrsplanung der Stadt Bottrop. Das X im Namen der neuen Buslinie steht für Express und soll als neuer Bustyp der Premiumklasse dem Nahverkehr Attraktivität verleihen.

Die Mehrkosten für das Projekt belaufen sich auf voraussichtlich mehr als 300.000 Euro pro Jahr. Nachdem auch der Verkehrsausschuss einstimmig für die Pläne stimmte, stehen nur noch die Entscheidungen der Stadträte in Bottrop und Oberhausen aus. Die Mehrkosten müssten nämlich von den Kommunen getragen werden. Im November und Dezember wird endgültig entschieden.

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