Baupart-Neubau verzögert sich - Das Wichtigste zum Loslegen fehlt noch

rnBaupart

Die Baupart GmbH in Kirchhellen wollte im Januar mit ihrem Neubau beginnen. Daraus wird erst einmal nichts, aber Baupart-Inhaber Jan Gerd Borgmann hat schnell umdisponiert.

Kirchhellen

, 01.02.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es sollte schon im Januar losgehen mit dem Neubau an der Hegestraße in Kirchhellen, doch wie so oft im Leben, läuft nicht immer alles nach Plan. „Ich war guter Hoffnung, dass wir im Januar mit dem Rohbau oder zumindest dem Fundament beginnen können“, sagt Inhaber Jan Gerd Borgmann.

Jetzt lesen

Allein der Abbau des vorhandenen Gebäudes habe rund ein Jahr gedauert, weil der Vorgang sehr komplex gewesen sei. Dass bald mit dem Rohbau angefangen werden kann, sei aber zurzeit einfach nicht realisierbar, denn das Wichtigste, um loslegen zu können, fehle.

Baugenehmigung liegt Baupart noch nicht vor

„Ein Auftrag für den Neubau ist noch nicht vergeben, weil uns die benötigte Baugenehmigung noch nicht vorliegt“, so Borgmann. Selbst, wenn die Genehmigung in den kommenden drei Wochen käme, wäre der Baubeginn voraussichtlich nicht vor Mai.

Baupart-Neubau verzögert sich - Das Wichtigste zum Loslegen fehlt noch

Auf dieser Fläche sollen möglichst bald die Arbeiten zum Neubau beginnen. © privat

Die Fläche, auf der das baufällige Altgebäude abgerissen wurde, sei laut Borgmann baurechtlich als Einzelfläche behandelt worden, obwohl sie direkt neben der anderen Fläche von Baupart liegt. Der Stadt hätten außerdem viele Angaben dazu gefehlt.

Hoher bürokratischer Aufwand

Es müsse so viel beachtet werden bei Bauanträgen, dass Jan Gerd Borgmann mittlerweile Verständnis für die Mitarbeiter der Stadt habe. Jeder Mitarbeiter habe seinen eigenen Zuständigkeitsbereich. Darüber hinaus können sie sich nicht kümmern. Als Beispiel nennt Jan Gerd Borgmann das Bodengutachten, das an die Stadt geschickt werden musste.

Dabei habe es einen hohen bürokratischen Aufwand gegeben, denn sowohl für den Abriss als auch für den Neubau habe man das Bodengutachten einreichen müssen. Das habe bei Baupart aber niemand gewusst, denn es handelt sich ja um eine Fläche. So musste ein zweiter Antrag mit einer Kopie des Gutachtens eingereicht werden. Solche Dinge würden den Prozess verlangsamen.

Kein Stillstand während der Wartezeit

Jetzt sitzt Jan Gerd Borgmann aber nicht tatenlos herum, obwohl er sich bereits vor zwei Jahren aus dem operativen Geschäft zurückzog. Er hält seinen Geschäftsführern den Rücken für die alltägliche Arbeit frei und kümmert sich um die Dinge, die anstehen.

Kurzer Hand hat man sich bei Baupart dazu entschlossen den bestehenden Fixmarkt umzubauen und konzeptionell neu auszurichten. „Viele Handwerker und Privatleute kommen und möchten Dinge reparieren, die schon sehr alt sind“, sagt Jan Gerd Borgmann. Seit Januar können Kunden sich im umgebauten Fixmarkt von den Mitarbeitern an neuen Arbeitsplätzen fachlich beraten lassen, damit sie nicht mehr selbst ewig nach den passenden Ersatzteilen suchen müssen. Auch die Einfahrt wird derzeit neu asphaltiert.

Lesen Sie jetzt