Neue Stühle und Belüftungsanlage sind da

Hof Jünger

Im Frühjahr standen einige Vorhaben auf der Liste des Bürgervereins Hof Jünger. Hinter eine Baustelle können die engagierten Ehrenamtlichen jetzt einen Haken machen: Die Belüftungsanlage wurde erneuert. Und es gibt auch noch eine weitere Neuigkeit, die das Wohlbefinden beim Besuch der Veranstaltungen auf dem Hof steigern soll.

KIRCHHELLEN

von Von Aaron Kahnert

, 08.08.2017, 17:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gerd Wiezkowiak, Reinhold Grewer, Ellen Homann, Hermann Reinbold und Monika Wiezkowiak (v.l.) nehmen auf den neuen Liegstühlen platz.

Gerd Wiezkowiak, Reinhold Grewer, Ellen Homann, Hermann Reinbold und Monika Wiezkowiak (v.l.) nehmen auf den neuen Liegstühlen platz.

Sechs neue Liegestühle stehen jetzt im Bauerngarten des Kulturzentrums. Die neuen Stühle wurden vom Reisebüro Rosee Reisen gesponsort. Mit Freude spendeten die Besitzer des Reisebüros Gerd und Monika Wiezkowiak sowie Ellen Homann die Liegen. Probesitzen durften die Besucher des Kulturzentrums schon: Die Liegestühle wurden bei der „Johnny Cash Experience“ erstmals eingesetzt.

Bessere Lösung

Für große Freude bei den Besuchern wird auch die neue Belüftungsanlage im Theatersaal sorgen. Zunächst hatte der Bürgerverein überlegt, drei Klimaanlagen einzubauen. „Aber dann hätten drei Klimakästen den Saal vollgestellt“, schildert Reinhold Grewer vom Bürgerverein die Bedenken. Auch die Kosten wären mit 15 000 Euro hoch gewesen.

Eine kostengünstigere und bessere Lösung ist gefunden worden: Anstatt drei Klimaanlagen einzubauen wurde eine Belüftungsanlage über der Bühne installiert, die kaum auffällt. ,,Die Anlage zieht die warme Luft nach draußen und lässt dafür kühle Luft von unten nachströmen“, beschreibt Grewer das neue Gerät, das „nur“ 5000 Euro gekostet hat und die alte Anlage, die zu laut war, ablöst. Übernommen hat diese Investition die Egon-Bremer-Stiftung. ,,Das Gerät wird manuell per Drehschalter bedient“, sagt er und weist daraufhin, dass es nicht so schwer ist, die Belüftung zu steuern.

Bis das Gerät über der Bühne befestigt war, musste noch vorgearbeitet werden. ,,Ich musste erst mal ein Loch durch die Giebelwand bohren, damit ich die Röhre nach draußen führen konnte“, berichtet Grewer. Die Röhre, die von außen zu sehen ist, soll im nächsten Jahr verkleidet werden.

Weitere Arbeiten

Die Arbeiten am Kulturzentrum sind damit für dieses Jahr aber noch nicht abgeschlossen: Im September beginnt die Firma Gala Flor mit Arbeiten auf dem Hofplatz. Dann soll die Terrasse vor dem Haus 2 vergrößert und barrierefrei zugänglich gemacht werden. ,,Es wird eine Rampe gebaut und die Terrasse gepflastert und vor dem Haus 1 wird eine Terrasse angelegt und ebenfalls gepflastert“, beschreibt Vereinsvorsitzender Hermann Reinbold die anstehenden Arbeiten.

Außerdem soll ein Problem angegangen werden. ,,Das Haus 2 steht 70 Zentimeter höher als das Haus 1“, erklärt Reinbold. „Deswegen läuft Wasser auf das Haus 1 zu.“ Diese unterschiedlichen Höhen sollen angepasst werden, sodass bei Starkregen das Wasser zur Straße abfließt.

,,Gründungsmitglied Peter Drecker hat einen Plan für die Gestaltung des Hofes entworfen“, erläutert Hermann Reinbold und zeigt den Bauplan. Die Erd- und Pflasterarbeiten werden den Betrieb aber nicht stören, verspricht Reinbold. Im Gegenteil: „Ich finde es toll, wenn die Leute sehen, dass hier etwas Neues entsteht.“ Neben den beiden Neuheiten arbeiten die Ehrenamtlichen des Bürgervereins auch im Lagerraum. ,,Der Raum ist ein Schandfleck in unserem wunderschönen Bauernwerk“, sagt Reinhold Grewer, merkt aber lachend an: ,,Wir sind verrückt.“ Denn bei so viel Perfektionismus hört die Arbeit nie auf.

 

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