Praktikum im Wald der Kirchhellener Heide

Waldorfschüler

KIRCHHELLEN Wald- und Forstarbeit im Klassenzimmer Wald. Die Siebtklässler der freien Waldorfschule Dinslaken zelten und arbeiten seit Montag bis zum Freitag am Heidhof in der Kirchhellener Heide.

von Von Holger Steffe

, 14.05.2009, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Waldarbeit ganz praktisch erleben damit die 36 Schülerinnen und Schüler beim RVR-Betrieb Ruhr Grün. Dabei packen die Nachwuchs-Waldarbeiter kräftig an: Mit Sägen, Kneifzangen und Spaten ausgerüstet, geht es morgens mit dem Fahrrad in den Wald. Dort werden alte Zäune abgebaut, Gräben frei geräumt, kleine Bäume gesägt oder Forst-Kulturen gepflegt, indem die über zwei Meter hohen Adlerfarne weg geknüppelt werden.

Die Gruppen werden von erfahrenen Forstwirten unterstützt, die den Jugendlichen viele Tipps zur praktischen Arbeit geben und manches zum Wald und seinen Bewohnern erzählen können. Nach getaner Arbeit kehren die Schüler zum Heidhof zurück, wo sie gemeinsam das Essen kochen. Übernachtet wird am Heidhof ganz rustikal in Zelten. „Das ist morgens ganz schön kalt hier draußen, und die Mücken sind aggressiv“, meint Schülerin Anna und zeigt auf ihren zerstochenen Arm. Gegen den Juckreiz hat Werner Gahlen den geplagten Jugendlichen den Saft des Spitz- oder Breitwegerichblattes empfohlen. „Hilft wirklich toll, zerrieben in den Händen oder besser noch zerkaut, das verstärkt zehnfach“, weiß Adriana und drückt Freundin Anna das heilsbringende Blatt auf den Mückenstich.

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