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Richard Grütjen hält in Kirchhellen die Augen offen

Ehrenamtlicher Heimatpfleger

Für kein Geld der Welt würde er „sein“ Kirchhellen verlassen. Richard Grütjen fühlt sich rundum wohl in seiner Heimat, radelt gern kaum bekannte Wege und hat dabei ein offenes Auge für schöne Ecken und solche mit Verbesserungsbedarf. Gute Voraussetzungen für seine neue Aufgabe als Heimatpfleger.

KIRCHHELLEN

, 05.08.2016 / Lesedauer: 2 min
Richard Grütjen hält in Kirchhellen die Augen offen

Richard Grütjen ist gerne im Grünen unterwegs und hält dabei beide Augen offen. Als Heimatpfleger wird er das fortan noch mehr tun.

Der 64-Jährige, der 1980 nach Kirchhellen zog, tritt damit in die Fußstapfen von Theo Täpper, allerdings mit vielen Jahren Verzögerung. „Wir haben Schwerpunkte auf andere Dinge gelegt und es hat sich einfach nicht ergeben“, erklärt Peter Pawliczek, Vorsitzender des Heimatvereins. Jetzt sei man aber sehr froh, mit Richard Grütjen einen geeigneten Nachfolger gefunden zu haben.

Kontakte nutzen, um Missstände zu beseitigen

Denn Richard Grütjen ist im Dorf sehr gut vernetzt. Er engagiert sich im Waldpädagogischen Zentrum, ist als Brezelbruder aktiv, organisiert für die Heimatradler Touren und gründete den Veteranen-Club Kirchhellen mit. So kennt er viele im Dorf, die er ansprechen kann, wenn ihm bei seinen Touren etwas auffällt. „Wenn hier eine Bank kaputt ist oder dort eine fehlt, wenn ein Denkmal kaputt ist oder ein Wegekreuz nicht mehr gepflegt werden kann“, zählt er auf.

Dann wird er versuchen, diese Missstände mithilfe seiner Kontakte zu beseitigen. Er wird sich auch mit anderen Vereinen austauschen und die Dinge, die dem Heimatverein anvertraut wurden, pflegen und katalogisieren. Gerade hilft er mit, die Ausstellung über den Bildhauer und Holzschnitzer Josef Grasedieck zu organisieren, Ausstellungsstücke zusammen zu tragen und sie herzurichten. Am 21. August wird die Schau eröffnet.

Pättkes-Plan und tolle Spielplätze

Aber auch danach wird dem Kirchhellener nicht langweilig. „Einen Pättkes-Plan, ähnlich dem Olympiaweg, will ich entwickeln“, sagt er. „Denn es gibt so viele kleine Wege, die auch Kirchhellener kaum kennen. Oder auch tolle Spielplätze, die einen Besuch lohnen.“ Zunächst will er sich einen Plan für Kirchhellen-Mitte überlegen. Aber die anderen Ortsteile sollen nicht vergessen werden. Der neue Heimatpfleger hat viel vor. Jennifer Riediger

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