Rotes Licht für eine bedrohte Branche setzt Rathaus kunstvoll in Szene

Night of Light

Die „Night of Light“ setzte auch in Bottrop Zeichen für die wegen Corona vom Aussterben bedrohte Branche der Veranstaltungswirtschaft. Nicht nur das Rathaus leuchtete in Rot.

Kirchhellen

, 23.06.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Night of light, Rathaus Bottrop, 20.6.2020

Das Rathaus am Ernst-Wilczok-Platz erstrahlte in rotem Licht. © Petra Berkenbusch

„Die Veranstaltungswirtschaft steht auf der Roten Liste der akut vom Aussterben bedrohten Branchen.“ Entsprechend dieser Aussage des Initiators der Bewegung „Night of Light“, Tom Koperek, wurden am Montagabend deutschlandweit viele Gebäude und Veranstaltungsorte in rotes Licht getaucht.

Oberbürgermeister Bernd Tischler hat diese Aktion und damit die Veranstaltungsbranche in der Stadt unterstützt. „Für die gesamte Bottroper Wirtschaft ist die aktuelle Zeit keine leichte. Große Events sind bis zum Herbst auf Landesebene weiterhin untersagt und gerade diese sind für die Veranstaltungswirtschaft von finanzieller Bedeutung. Mit dem Anstrahlen des Rathauses möchte ich die ortsansässigen Firmen in dieser veranstaltungsarmen Zeit symbolisch unterstützen.“

Symbolische Unterstützung durch den Oberbürgermeister

Insgesamt 60 Strahler wurden von der Firma GT-Veranstaltungstechnik eingesetzt, um das Rathaus am Ernst-Wilczok-Platz anzuleuchten.

Alle Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft sowie gängige Veranstaltungsorte deutschlandweit, wie der Kölner Dom, Zeche Zollverein, die Reeperbahn in Hamburg, die Staatsgalerie in Stuttgart und in Bottrop neben dem Rathaus zum Beispiel das ehemalige Commerzbank-Gebäude am Pferdemarkt (heute Pizzeria & Ristorante Romantica) sowie der Lokschuppen machten auf die wirtschaftlich angespannte Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam.

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