Rund 30 Krippen werden ab 11. November im Heimathaus ausgestellt

Krippenausstellung

Jeder kennt sie, viele hatten auch eine Zuhause: Die Weihnachtskrippe. Dass diese von Grund auf unterschiedlich sein können, ist ab Sonntag (11. November) im Heimathaus zu sehen.

Kirchhellen

, 10.11.2018, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gunther Kluger hat rund 16 Jahre lang an seiner Krippe gearbeitet.

Gunther Kluger hat rund 16 Jahre lang an seiner Krippe gearbeitet. © Johanna Wiening

Auch, wenn das Wetter es momentan nicht gerade deutlich macht: Die Weihnachtszeit steht kurz vor der Tür. Da werden viele Häuser bereits weihnachtlich dekoriert und der erste Spekulatius wird gekauft. Auch einige Krippen werden jetzt aus dem Schrank geholt. Diese Gelegenheit hat der Heimatverein genutzt und stellt rund 30 Krippen im Hof Jünger aus.

Sehr unterschiedliche Exponate

Bereits vor einigen Wochen hatte der Heimatverein dazu aufgerufen, die eigene Krippe auszustellen. Zusammengekommen sind viele, teilweise sehr unterschiedliche Exponate. Dabei haben nicht nur Privatpersonen ihre Krippen gespendet. Auch viele Kindergärten, die Gregorschule und die Sekundarschule Kirchhellen sind mit unterschiedlichen Ausstellungsstücken dabei. Einige der Krippen sind sogar so kunstvoll hergerichtet: „Wir freuen uns, solche tollen Ausstellungsstücke von den Künstlern hierzuhaben“, sagt Peter Pawliczek, Vorsitzender des Heimatvereins Kirchhellen.

Gunther Klugers Krippe ist ein echter Hingucker

Eins der Highlights in der Ausstellung ist die Krippe von Gunther Kluger. Sein Ausstellungsstück ist nicht nur aufgrund der Größe ein echter Hingucker. Mit einem Schalter kann der Kirchhellener seine Krippe wortwörtlich in Bewegung setzen. Das Wasser fließt, die Mühle dreht sich und sogar einige Lichter sind installiert.

Gebaut hat Kluger die Krippe bereits vor vielen Jahren. Doch dann sei immer wieder etwas dazugekommen, erzählt er: „Ich habe 1974 angefangen mit der Krippe. Alles, was mir nicht gefallen hat, habe ich dann im Laufe der Jahre geändert oder erweitert.‘‘ 16 Jahre hat es gedauert, bis Gunther Kluger so weit war, dass er die Krippe nicht mehr veränderte.

Seine komplette Krippe hat Kluger selbst gemacht - mit einer Ausnahme: „Die Figuren sind ein altes Erbstück meiner Tante. Die Krippe habe ich zu Hause nochmal, aber da eben ohne Figuren.‘‘

Ein ganz besonders weihnachtlicher Raum

Im Heimathaus werden aber nicht nur Krippen ausgestellt. Hedwig Schulte Kellinghaus hat in der oberen Etage mit der Hilfe von Luzia Schulte-Kellinghaus und Maria Möhlen einen ganz besonderen Raum vorbereitet. Die Kirchhellenerin hat eine riesige Sammlung Weihnachtsschmuck mit rund 3000 Sammlerstücken. Mit einigen wenigen davon hat sie einen imposanten Raum vorbereitet, der schon beim Eintritt Weihnachtsstimmung versprüht.

Hedwig Schulte-Kellinghaus bietet ein Weihnachtserlebnis der besonderen Art.

Hedwig Schulte-Kellinghaus bietet ein Weihnachtserlebnis der besonderen Art. © Johanna Wiening

Eine Krippe wiedererkennen werden zudem die Besucher des Kirchhellener Jugend-Klosters. Bis vor zwei Jahren hatte Bernhard Schlüter seine Krippe dort ausgestellt. Nach dem Brand war das liebevoll erbaute Exponat im Schrank verschwunden. Im Heimathaus ist es also eine einmalige Gelegenheit, die Krippe noch einmal zu begutachten.

Wer sich selbst ein Bild machen will von den unterschiedlichen Ausstellungsstücken, hat ab Sonntag (11. November) die Möglichkeit dazu. Das Heimathaus am Wellbraucksweg 2-4 hat bis zum 9. Dezember immer sonntags von 11 bis 17 Uhr seine Türen geöffnet. Wenn Gruppen oder Vereine die Ausstellung besuchen wollen, können sie sich bei Peter Pawliczek, Tel. (0160) 6 11 56 23, melden.
Lesen Sie jetzt