Schloß Beck möchte ausbauen - das sind die Pläne des Freizeitparks

Schloß Beck

Der Freizeitpark Schloß Beck plant eine Erweiterung seiner Fläche. Für den neu gewonnenen Platz hat die Betreiberfamilie schon konkrete Pläne.

Feldhausen

, 23.01.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schloß Beck möchte ausbauen - das sind die Pläne des Freizeitparks

Nördlich des Sees möchte sich der Freizeitpark Schloß Beck vergrößern. © Manuela Hollstegge (A)

Der Feldhausener Freizeitpark Schloß Beck möchte sich vergrößern. Im Oktober hat die Inhaberfamilie Kuchenbäcker eine Erweiterung bei der Stadt Bottrop beantragt. Diskutiert wird darüber zunächst in der Sitzung der Kirchhellener Bezirksvertreter am 28. Januar (Dienstag) um 15 Uhr.

Erweitert werden soll der Park nördlich des großen Bootsteichs um eine Fläche von rund 10.000 Quadratmetern. In einem ersten Schritt soll dort ein Wasserspielplatz mit verschiedenen Wasserläufen, Trichtern, Eimern, Wasserspielen und einem Wasserrad entstehen. Gebaut und entwickelt wird der Wasserspielplatz von der Firma Kinderland Parks.

Firma baute schon Holzspielanlage

Diese hat auch schon die Holzspielanlage gebaut, die 2014 im Park eröffnet wurde. Aktuell arbeitet Kinderland Parks zum Beispiel an der Erweiterung der Wasserfabrik im Ketteler Hof in Haltern am See. Dort hat die Firma auch an der Gestaltung des Indoorspielplatzes mitgewirkt. Auch die Indianer-Kletteranlage im Wildpark Frankenhof aus dem Jahr 2018 wurde von der Firma aus dem Kreis Emsland entwickelt.

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Das Stadtplanungsamt steht dem Vorhaben positiv gegenüber, „da es dazu beiträgt, den Standort attraktiv weiterzuentwickeln“, wie es in der Beschlussvorlage heißt. Die Erweiterungsfläche ist ein Waldgebiet und im Bebauungsplan bereits als Sonderbaufläche mit der Nutzung als Freizeitpark ausgewiesen. Baut der Park dort, werden laut Vorlage überwiegend Grünflächen in zum Teil versiegelte Flächen umgewandelt.

Betreiber müssen Ausgleich für Eingriff in Natur schaffen

Diese Eingriffe in die Natur müssen, so der Fachbereich, „durch entsprechende Maßnahmen ausgeglichen werden“. Aufschluss über die Folgen für die Umwelt soll daher ein Umweltbericht geben. Parallel zum Bebauungsplanverfahren wird daher auch ein städtebaulicher Vertrag geschlossen. Darin verpflichtet sich die Betreiberfamilie von Schloß Beck, die erforderlichen Gutachten vorzulegen und die notwendigen Ausgleichsmaßnahmen umzusetzen.

Nach dem Aufstellungsbeschluss, der, wenn alles nach Plan läuft, im Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz am 30. Januar (Donnerstag) gefasst wird, werden die Pläne einerseits für zwei Wochen öffentlich ausliegen und andererseits an betroffene Behörden und Träger geschickt. Diese können dann Stellung beziehen. Nach einem ersten Vorentwurf wird dann der tatsächliche Entwurf in den politischen Gremien, also auch in der Bezirksvertretung Kirchhellen, diskutiert. Letztendlich entscheidet dann der Rat der Stadt Bottrop, ob Schloß Beck sich vergrößern darf.

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