Schützenverein setzte 20. Maibaum

KIRCHHELLEN Angefangen bei den Römern zu Ehren der Fruchtbarkeitsgöttin Maia; das Setzen des Maibaums zum Beweis der Liebe erfunden und zum gesetzlichen Feiertag, dem Tag der Arbeit, in Deutschland ernannt. Der erste Mai ist und bleibt jeher ein besonderer Tag mit Tradition.

von von Anne Schwenzfeier

, 03.05.2009, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei schönem Wetter machte der Maibaum-Tanz noch mehr Spaß.

Bei schönem Wetter machte der Maibaum-Tanz noch mehr Spaß.

„Seit über 20 Jahren bin ich im Schützenverein Grafenwald. Jedes Jahr feiern wir den ersten Mai und immer wieder ist es etwas Besonderes. Getreu unseres Leitspruchs Frohsinn, Eintracht und Treue versuchen wir durch den Verein dem Dorf eine Einheit zu geben.“, sagt Hans Brandenburg, erster Vorsitzender des Schützenvereins. Durch das Fest wolle man einfach den festen Zusammenhalt einer Truppe auf das gesamte Dorf ausweiten und dies scheint zu gelingen. Der Festplatz ist voll, die Sonne scheint und überall sieht man Leute, die fröhlich beieinander sind. „Solch ein Fest zieht einfach viele Leute an, man knüpft Kontakte und jeder ist eingeladen. Fühlt man sich am Ende des Tages wieder etwas Heimat verbundener und integrierter im Dorf, haben wir unser Ziel erreicht.“, pflichtet auch Oberst Walter Stratmann bei. Der Tag der Arbeit hat sich zu einem Dorffest gewandelt, welches Jung und Alt wieder zueinander führt.

Für die Kleinen stehen Pferde zum Reiten, sowie eine Hüpfburg bereit und für die Älteren ist es bis zum Bierwagen auch nicht weit. „Es hat einfach Tradition. Viele engagieren sich für dieses Fest, neu Zugezogene werden integriert und man trifft viele Bekannte, da macht es einfach Spaß zu kommen.“, sagt Christine Peper, Einwohnerin Grafenwalds. Gefeiert wird noch bis zum Abend und es steht fest: Der Mai kann kommen. 

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