So läuft der Kirchenumbau von Kirche und Pfarrhaus St. Johannes

rnKirchenumbau St. Johannes

Der Umbau von Kirche und Pfarrhaus St. Johannes liegt voll im Plan. Viele Kirchhellerner würden gerne mal einen Blick riskieren, das ist aber nicht erlaubt, wie Winfried Stuke erläutert.

von Maria Dehling

Kirchhellen

, 26.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Winfried Stuke ist Mitglied des Kirchenvorstandes St. Johannes und als solcher ausgeguckt für die verantwortliche Begleitung der Umbaumaßnahmen an der Pfarrkirche sowie des Pfarrhauses – denn hier werden hier die neuen Verantwortlichen von St. Johannes einziehen.

„Zurzeit befinden wir uns zum Glück im vorgesehenen Zeitplan. Das Pfarrhaus wird zurzeit gestrichen, teilweise werden auch noch Umbrüche erforderlich sein. Am 15. August ist der offizielle Antritt der neuen Mitarbeiter von St. Johannes. Dann sollte auch das gesamte Pfarrteam an einem Ort gemeinsam agieren können“, so Winfried Stuke.

Blick auf Renovierungsarbeiten ist nicht möglich

Der Abbau konnte ohne größere Vorkommnisse zeitgerecht erfolgen. Alles ist gut verpackt und heil verstaut. Die Gerüste sind aufgestellt, das war die Voraussetzung für die jetzt anstehenden weiteren Arbeiten. „Wir sind vielfach gefragt worden, ob Interessierte einen Blick in den Kirchraum werfen können. Die Lkw mit den Gerüsten haben verständlicherweise für Aufsehen gesorgt. Doch laut Sicherheitsbeauftragten und Architekten können wir das auf keinen Fall erlauben. Lediglich die Bauhandwerker sowie die Verantwortlichen haben Zutritt, es ist eine Großbaustelle und da lauern Gefahren. Wir bitten hier um Verständnis“. bittet Winfried Stuke um Verständnis.

Es wird sogenanntes Goetheglas verbaut

Jetzt geht es an die Fenster, an die Elektrik und das Abklopfen des Anstrichs. Die Fenster werden zunächst gereinigt. Staub und Schmutzflächen von 20 Jahren müssen entfernt werden. Die losen Wände werden abgepickt und neu verputzt. Das ist entscheidend, damit die neu aufzutragende feine Farbe auch drauf bleibt. Alle Leuchten werden zurückgebaut. Parallel gibt es Estricharbeiten und die äußere Schutz- bzw. Sicherheitsverglasung erfolgt. Hier wird ein sogenanntes Goetheglas verbaut, ein typisches Glas für die Restaurierung historischer Fenster.

„Die Zusammenarbeit mit Handwerkern und Architekten verläuft zurzeit sehr zufriedenstellend. Wir sind im Zeitfenster und wünschen uns natürlich, dass es auch so bleibt. Natürlich möchten wir die Kirchenbesucher möglichst nah am Aus- und Umbau der Kirche informieren und teilhaben lassen. Daher werden wir so oft wie möglich über den Arbeitsstand berichten“, verspricht Winfried Stuke.

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