Sozialdemokraten warnen vor ungezügelter Baulust in Kirchhellen

Sozialwohnungen gefordert

Die SPD wünscht sich Sozialen Wohnungsbau an der Holthausener Straße. Kirchhellen dürfe nicht nur Wohnort für Gutbetuchte sein, das schade der Bevölkerungsstruktur.

Kirchhellen

, 16.05.2021, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dem Baugebiet Schultenkamp steht nunmehr der fünfte Bauabschnitt bevor.

Dem Baugebiet Schultenkamp steht nunmehr der fünfte Bauabschnitt bevor. © Manuela Hollstegge (A)

Der SPD-Ortsverein Kirchhellen-Mitte begrüßt die geplante Bebauung an der Holthausener Straße. Vorsitzender Willi Stratmannn und seine Stellvertreter Oliver Altenhoff und Lars Eidens sehen in der Bebauung eine Abrundung des Ortskerns. Sie wünschen sich nach wie vor, dass in dem Bereich der in Kirchhellen dringend benötigt Soziale Wohnungsbau verwirklicht wird.

Stratmann: „Es dürfen nicht nur gutbetuchte in Kirchhellen wohnen können. Wohnen muss für alle Menschen bezahlbar sein. Die Bevölkerungsstruktur muss ausgewogen sein. Nicht selten wandern beispielsweise junge Kirchhellener in Nachbarstädte ab, da in Kirchhellen Wohneigentum und Mieten für sie unbezahlbar sind. So entwickelt sich eine nicht wünschenswerte Bevölkerungsstruktur.“

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SPD warnt vor einer ungezügelten Bebauung Kirchhellens

Die Sozialdemokraten warnen allerdings auch vor eine ungezügelten Bebauung Kirchhellens, die sei auch von der Bevölkerung nicht gewünscht. So habe sie die SPD den Bereich Schultenkamp durchaus eine Nummer kleiner vorstellen können. Vor dem fünften Bauabschnitt sei vordringlich die Verkehrsfrage im weiteren Umfeld zu lösen.

In diesem Umfeld liegt auch der von der Stadt favorisierte Feuerwachen-Standort. Da sei im Moment noch alles offen, eine endgültige Entscheidung noch nicht gefallen, solange nicht Gutachten zu Artenschutz und Klima vorlägen. Eine Einbindung der Bevölkerung fordere die SPD seit Verfahrensbeginn.

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