Spaßige Verwirrungen um eine "verteufelte Heilquelle"

Plattdeutsches Theater

Zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung: Das bot die Premiere des plattdeutschen Theaterstücks „De verdüwelte Heelquelle“, zu der die Kolpingsfamilie Kirchhellen am Samstagabend ins Brauhaus am Ring eingeladen hatte.

Kirchhellen

, 06.03.2016, 17:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Doris Wilms, Tille Haubold, Jan Fasthoff und  und Petra Schenke (v. l.) bei der Premiere  in dem Stück "De verdüwelte Heelquelle".

Doris Wilms, Tille Haubold, Jan Fasthoff und und Petra Schenke (v. l.) bei der Premiere in dem Stück "De verdüwelte Heelquelle".

Man musste beim Schwank von Beate Irmisch nicht unbedingt des Plattdeutschen mächtig sein: Der tolle Bühnenaufbau und temperamentvolle Darsteller

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Plattdeutsches Theater

Bei der Premiere des plattdeutschen Stücks um eine "verteufelte Heilquelle" hatte das Publikum im Brauhaus am Ring viel zu lachen.
06.03.2016
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Doris Wilms, Tille Haubold, Jan Fasthoff und und Petra Schenke (v. l.) bei der Premiere in dem Stück "De verdüwelte Heelquelle".© Petra Bosse
Fine Buttermilch (Doris Wilms), Trine Buttermilch (Tille Haubold) und der Auslieferungsfahrer Eberhard Tuttel (Petra Schenke) in dem Theaterstück "De verdüwelte Heelquelle".© Petra Bosse
Allonsius Schwarz (Jan Fasthoff) und seine Haushälterin Frieda Schlotterbüxe (Marie-Luise Eulering).© Petra Bosse
Das Publikum amüsierte sich köstlich bei der Premiere "De verdüwelte Heelquelle" am Samstagabend im Brauhaus.© Petra Bosse
Premiere feierte das Plattdeutsche Theaterstück "De verdüwelte Heelquelle" am Samstagabend im Brauhaus.© Petra Bosse
Fine Buttermilch alias Doris Wilms und Matthias Böing als Postbote in dem Theaterstück "De verdüwelte Heelquelle".© Petra Bosse
Das Publikum amüsierte sich köstlich bei der Premiere "De verdüwelte Heelquelle" am Samstagabend im Brauhaus.© Petra Bosse
Handfeste Rangeleien beim diesjährigen Theatstück bei der Premiere "De verdüwelte Heelquelle" am Samstagabend im Brauhaus.© PETRA BOSSE
Das Publikum amüsierte sich köstlich bei der Premiere "De verdüwelte Heelquelle" am Samstagabend im Brauhaus.© Petra Bosse
Handfeste Rangeleien gab es beim diesjährigen Theatstück "De verdüwelte Heelquelle" am Samstagabend im Brauhaus.© Petra Bosse
Eine tolle und bunte Bühnendekoration bei dem Plattdeutschen Theaterstück "De verdüwelte Heelquelle".© PETRA BOSSE
Allonsius Schwarz (Jan Fasthoff), Frieda Schlotterbüxe (Marie-Luise Eulering), Trine Buttermilch (Tille Haubold) und Schwester Fine (Doris Wilms) sowie Auslieferungsfahrer Tuttel (Petra Schenke) in dem Theaterstück "De verdüwelte Heelquelle" am Samstagabend im Brauhaus (v. l.).© PETRA BOSSE
Voller Körpereinsatz von Trine Buttermilch alias Tille Haubold.© PETRA BOSSE
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reichten aus, um sich zu amüsieren. Die Geschichte dreht sich um eine Auenwiese, die die älteren Schwestern, Josefine und Katharina Buttermilch (gespielt von Doris Wilms und Tille Haubold) von ihrem Bruder geerbt haben. Dort soll sich angeblich eine Heilquelle befinden. Zwei Dorfmafiosi, gespielt von Andreas Luerweg und Reinhold Grewer, wittern das große Geld und reißen sich den Weg zur Wiese unter den Nagel.

"Ich war ja nicht immer Pastor"

Was Dorfpfarrer Allonsius Schwarz (Jan Fasthoff) ein Dorn im Auge ist. Denn er will auf der Wiese einen Kindergarten bauen. Dabei greift der Pfarrer auch zu nicht ganz legalen Mitteln, bricht etwa mit einem Dietrich eine Tür auf. „Ich war ja nicht immer Pastor“, kommentiert er die Frage, wo er den Dietrich her hat.

Zweieinhalb Stunden hatte das Publikum viel zu lachen und belohnte die Akteure mit lang anhaltendem Beifall. Erst am Ende wurde das Geheimnis über die Quelle gelüftet. Spaß hatten die Zuschauer an den Charakteren wie dem großkotzigen Großhändler Arthur Achtermann (Andreas Luerweg) und seiner Ehefrau Wilma (Silke Deffke), dem frechen Auslieferungsfahrer (Petra Schenke), der Haushälterin Frieda Schlotterbüx (Marie-Luise Eulering) sowie dem neugierigen Postboten (Matthias Böing) und seiner Ehefrau (Laura Lanfermann).

Weitere Aufführungen sind am Freitag (11. März, 19.30 Uhr), am Samstag (12. März, 18 Uhr) und am Sonntag (13. März, 16 Uhr).