Straßenarbeiten laufen auf der Schneiderstraße weiter - trotz Corona

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Es ist Halbzeit auf der Schneiderstraße. Die Arbeiten am Kanal und dem Straßenbau laufen wie geplant. Auch das Coronavirus kann die Arbeiten nicht stoppen.

Grafenwald

, 06.04.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Über einen Kilometer ist die Strecke lang, die von der Stadt Bottrop neu gemacht wird. Das bedeutet auf der gesamten Strecke muss sowohl der Kanal gelegt als auch die Fahrbahn, Gehwege, Parkbuchten und die Bepflanzungen müssen neu angelegt werden.

„Das kann schon mal dauern“, sagt Heribert Wilken, Fachbereichsleiter Tiefbau und Stadterneuerung von der Stadt Bottrop. „Insgesamt ist der ganze Prozess in vier Abschnitte eingeteilt.“

Abschnitt eins und vier sind erledigt

Der erste Abschnitt geht von der Schmiedestraße bis zur Bottroper Straße. Hier sind sowohl Kanalarbeiten als auch Straßenbau fertig. Der von der Stadt vorgezogene vierte Abschnitt ist ebenfalls bereits komplett erledigt.

Straßenarbeiten laufen auf der Schneiderstraße weiter - trotz Corona

© Grafenwald.de

Aber warum wurde der vierte Abschnitt vorgezogen? „Das war aus technischen Gründen besser und auch für die Anwohner war es die bessere Lösung“, sagt Heribert Wilken.

Bereits Fortschritte bei Abschnitt drei zu sehen

Jetzt folgen die Bauabschnitte zwei und drei. Und auch hier gibt es bereits Fortschritte, denn der Kanal in Abschnitt zwei ist fertiggestellt. Nun kann mit den Straßenbauarbeiten auf der nördlichen Seite der Schneiderstraße, die zwischen Schmiedestraße und Töpferstraße liegt, begonnen werden.

Dann wird der dritte Abschnitt folgen. Er liegt zwischen Töpferstraße und Prozessionsweg. „Auch da wird erst ein Kanal reingelegt und im Anschluss daran mit den Straßenbauarbeiten begonnen“, so Wilken.

Milder Winter sorgt für gute Baufortschritte

Dass die Arbeiten auf der Schneiderstraße so gut laufen wie bisher, liege vor allem daran, dass der Winter sehr mild war. „Wir liegen super im Zeitplan, weil wir den kompletten Winter durcharbeiten konnten“, sagt der Fachbereichsleiter.

Jetzt sei ungefähr Halbzeit und wenn der Winter im Jahr 20/21 ebenfalls so mild werden würde, könne es sein, dass die Arbeiten schon eher erledigt seien. „Aber auch wenn nicht, liegen wir trotzdem voll im Zeitplan, was auch an der tollen Firma liegt, mit der wir zusammenarbeiten“, so Wilken.

Trotz Corona gehen die Arbeiten weiter

Etwaige Verzögerungen durch das Coronavirus könnte man vermuten, allerdings spricht Heribert Wilkens sogar vom Gegenteil: „Die Firma arbeitet nicht nur ganz normal weiter trotz des Coronavirus, sie arbeitet sogar mit verstärkter Truppe“, sagt Heribert Wilken.

Die Stadt Bottrop sei zuversichtlich, dass die Arbeiten wie geplant bis April 2021 abgeschlossen sein werden. „Wir bewegen uns, trotz eines hohen Aufwandes, der durch die lange Strecke und den damit verbundenen Kosten von 6,8 Millionen Euro entsteht, vollkommen im Zeit- und Kostenrahmen“, so Heribert Wilken.

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