Torten im Krippencafé brachten 15.000 Euro

Viele Vereine profitieren

Ob Apfelkuchen, Mandarine-Schmand-Schnitten oder Stachelbeertorte - beim Krippencafé in der St.-Johannes-Gemeinde konnten es sich die Kuchenliebhaber Anfang dieses Jahres nicht nur richtig schmecken lassen, sondern auch etwas für den guten Zweck tun. 15.000 Euro kamen in diesem Jahr zusammen und wurden am Samstag im Pfarrheim der St.-Johannes-Gemeinde übergeben.

12.03.2017, 12:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Torten im Krippencafé brachten 15.000 Euro

15 karitative Vereine und Organisationen konnten die Tortenbäcker aus dem Krippencafé in diesem Jahr mit jeweils tausend Euro für den guten Zweck glücklich machen.

Voller Freude kamen die Vertreter der 15 ausgewählten karitativen Vereine und Organisatoren zur Spendenübergabe ins Pfarrheim und staunten nicht schlecht, als Hermine Dohmen verkündete, dass jede Organisation eine Spende über 1000 Euro bekommt. "Die gesamte Spendensumme und die Anzahl der Organisationen haben so gut gepasst, deswegen haben wir uns in diesem Jahr dazu entschieden, allen den gleichen Teil zu spenden", so Hermine Dohmen.

Echte Tradition

Was mit nur acht Kuchen anfing und ursprünglich mal eine Möglichkeit bieten sollte, nach dem Besuch der Krippe noch einen Kuchen zu verzehren, ist inzwischen zu einer echten Tradition geworden: "Wie viele Kuchen in der Zeit über die Theke gehen, das können wir gar nicht mehr sagen. Wir rechnen an einem normalen Tag mit rund 40 Torten, dazu kommen aber noch Waffeln und Schnittchen." Dass die Einnahmen für einen guten Zweck gespendet werden, ist auch beim 19. Krippencafé gleich geblieben: "Beim ersten Mal haben wir für eine Frau gesammelt, die an Leukämie erkrankt ist", so Hermine Dohmen. In diesem Jahr durften sich 15 Organisationen aus Kirchhellen und Umgebung, vom Kindergarten bis zur Trauerbegleitung, über eine Spende freuen.

Auch Herbert Appelmann vom DRK-Ortsverein nahm die Spende dankend entgegen: "Vor allem möchte ich mich bei allen Kuchen- und Tortenbäckern bedanken, die das Projekt unterstützen." Insgesamt 16 Gruppen kümmerten sich jeweils einen Tag um die Bewirtung der Besucher. Während das DRK die Spende vor allem für die Ausbildung von neuen Sanitätern einsetzen will, finanziert das Familienzentrum Rappelkiste mit der Spende die Reittherapie und einen Teil des Umbaus.

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Auch die St.-Johannes-Gemeinde bekam einen Teil des Geldes: "Wir wollen vor allem in die Küche, neues Mobiliar und einen Multimedia-Raum investieren", erklärte Pfarrer Manfred Stücker. Neben den 15 Organisationen berichteten auch die Gruppen von ihrem Dienst an den Bewirtungstagen und bedankten sich vor allem auch bei den Firmlingen, die sie im Service tatkräftig unterstützt hatten.

"Das Schönste ist für uns meist abends, wenn wir zusammensitzen und die Einnahmen vom Tag zählen. Dann weiß man, dass es sich gelohnt hat, und natürlich die Spendenübergabe, wenn man sieht, wie sich die Empfänger freuen", so Maria Kahnert, die das Café seit vielen Jahren unterstützt.Jana Kolbe

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