U19-Testspiel Duisburg gegen Bremen für Kunstrasenprojekt

Am 18. Juli

Werder Bremen gegen MSV Duisburg: So lautet das klangvolle Duell der U19-Bundesligisten am Samstag, 18. Juli, auf dem Rasenplatz des VfB Kirchhellen an der Loewenfeldstraße. Mit den Eintrittsgeldern soll das Kunstrasenprojekt unterstützt werden.

KIRCHHELLEN

, 26.06.2015, 16:57 Uhr / Lesedauer: 2 min
U19-Testspiel Duisburg gegen Bremen für Kunstrasenprojekt

Die Vorsitzenden des VfB Kirchhellen, Werner Breit, Dierk Bußmann und Georg Garz sowie der U19-Trainer des MSV Duisburg, Carsten "Erle" Wolters, werben für das U19-Testspiel zwischen Werder Bremen und dem MSV Duisburg, mit dessen Erlös das Kunstrasenprojekt weiter vorangetrieben werden soll.

„Habt ihr den alten Ascheplatz immer noch?“ So lautete die erste Frage von Carsten Wolters auf die Einladung nach Kirchhellen. Jenen Ascheplatz, auf dem Wolters in seiner Jugend für den Erler SV 08 gegen den VfB kickte. Als Trainer des U19-Bundesligisten MSV Duisburg will er am 18. Juli (Samstag) beim Testspiel gegen die U19 von Werder Bremen helfen, dass der Ascheplatz durch einen Kunstrasenplatz ersetzt werden kann. Wolters, mittlerweile 46 Jahre alt, kickte 1990 bis 1995 für die SG Wattenscheid 09. Schon da wurde er nur „Erle“ – nach seiner Herkunft – genannt. „Es gab zwei, drei mit gleichem Vornamen.“ Den Spitznamen ist Wolters nicht mehr los geworden.

Deutscher Meister

Fast wäre er 1995 zu Schalke 04 gewechselt, was aber an zu hohen Ablöseforderungen der Wattenscheider scheiterte. Stattdessen ging er für eine Saison zum BVB nach Dortmund, wo er zwar Meister wurde, aber insgesamt „nur“ 15 Pflichtspiele machte. „Ich hatte Stefan Reuter vor mir. Der war 1990 Weltmeister, der kam aus Turin. Ich kam aus Wattenscheid“, sagt Wolters augenzwinkernd. Beim MSV fand er ab 1996 seine fußballerische Heimat. Als Spieler und mittlerweile als Trainer der Jugend. Wie wichtig ein Kunstrasen ist, weiß er aus eigener Erfahrung. „In unserer Jugend gab´s nichts anderes. Aber mittlerweile ist Fußball auf Asche nicht mehr zeitgemäß.“ Wer heute noch auf Asche trainiere, habe kaum noch Zulauf von Jugendlichen. Fürs Spiel hingegen schwört Wolters auf Naturrasen. Auf dem Rasenplatz des VfB wird natürlich auch das Testspiel am 18. Juli stattfinden. Ein Spiel von zwei Kontrahenten, in dem Wolters die Bremer zwar als leichte Favoriten sieht, dennoch mit seiner Mannschaft gegenhalten will. Das Bremer Team wird übrigens von Mirko Votava trainiert, der unter anderem mit Bremen zweimal deutscher Meister als Spieler wurde.

Rahmenprogramm

Los geht das Testspiel für das Projekt „Aus Rot wird Grün“ ab 15.30 Uhr, aber es lohnt sich, bereits um 14 Uhr am Sportplatz der Loewenfeldstraße zu erscheinen. „Wir werden ein buntes Rahmenprogramm bieten“, verspricht Georg Garz, zweiter Vorsitzender des VfB: „Da basteln wir aber auch noch dran.“ Die G-Jugend (Fünf- bis Sechsjährige) wird kicken, ein Fußball-Talk mit Größen aus dem Profi-Fußball ist geplant, außerdem ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, von der Mittellinie aus das Tor zu treffen. Torwandschießen, Glücksrad und andere Aktivitäten sollen für einen familiären Rahmen sorgen. Erwachsene zahlen als Eintritt für das Testspiel 3 Euro, alle Zuschauer unter 17 Jahren dürfen umsonst rein. Karten gibt es im Vorverkauf an der Total-Tankstelle sowie beim VfB.

Lesen Sie jetzt