Viel Anarchie im Zelt auf dem Festplatz

Kleine Karnevalsgesellschaft Grafenwald

Ganz viel Karneval und Anarchie gab es unter dem Motto „Alles wat Zelt“ von Freitag bis Sonntag bei drei Karnevalssitzungen der Kleinen Karnevalsgesellschaft Grafenwald im Zelt auf dem Grafenwalder Festplatz.

Kirchhellen

, 26.02.2017, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viel Anarchie im Zelt auf dem Festplatz

Die Präsidenten von Schalke und Dortmund diskutieren: Darf die schwarz-gelbe Ente mit in die Badewanne.

„Diese unqualifizierten Gröllaute kommen direkt aus dem Anus und sind auch sonst für den Arsch!“ Der wiederauferstandene Prof. Grzimek erklärt die braunen Dumpfbacken beim Karneval der 2K2G im Grafenwalder Festzelt. „Der Neonazi ist eine haarlose Pimmelbirne, die sich von Dosenbier und Hartz IV ernährt. Er ist der lebende Beweis, dass man auch mit einem Spatzenhirn leben kann.

Zwei Jahre Pause

In zwei Jahren Pause hatten „Die acht Abgerichteten“ und „Die Paten“ ausreichend Zeit, sich ein neues Programm auszudenken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Rasanter Karneval mit Schenkelklopfern, aber auch Scherzen, bei denen das Lachen im Halse steckenzubleiben drohte und spektakulären Tanzeinlagen. Begleitet wurde die Sitzung von der Live-Band „Psalm33“, die in fast jeder Umbaupause zur Freude der Närrinnen und Narren im Zelt das Wöllerlied anstimmte. „Wöller, Wöller das sind wir.....“ Es wurde lautstark mitgesungen.

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So jeck ging es beim Karneval der 2K2G zu

Ganz viel Karneval und Anarchie gab es unter dem Motto „Alles wat Zelt“ von Freitag (24.2.) bis Sonntag (26.2.) bei drei Karnevalssitzungen der Kleinen Karnevalsgesellschaft Grafenwald im Zelt auf dem Grafenwalder Festplatz.
26.02.2017
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Die Präsidenten von Schalke und Dortmund diskutieren: Darf die schwarz-gelbe Ente mit in die Badewanne.© Foto: Ralf Pieper
Die Präsidenten von Schalke und Dortmund diskutieren: Darf die schwarz-gelbe Ente mit in die Badewanne.© Foto: Ralf Pieper
Ausgelassene Stimmung im Publikum.© Foto: Ralf Pieper
Die Gäste feierten mit.© Foto: Ralf Pieper
Professor Grzimek erklärt die braunen Dumpfbacken.© Foto: Ralf Pieper
Fröhliche Gesichter überall im Zelt.© Foto: Ralf Pieper
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Schlagworte Dorsten, Kirchhellen

Ein Lied für Östereich wurde gesucht. Sänger Lukas schmetterte los im tiefsten österreichischen Dialekt – den er ablas und selbst nicht verstand. Die Überraschung war groß bei der Übersetzung ins Hochdeutsche: „Österreicher sind dumm wie Wiener Schnitzel und haben das abscheulichste Wesen der Menschheitsgeschichte hervorgebracht – DJ Ötzi.“ Die einen jubelten und klatschten, die anderen pfiffen und schimpften. So muss es beim Karneval sein. Kontroversen im Publikum gab es auch als beim nächsten Sketch, bei dem die Präsidenten von Schalke und Dortmund gemeinsam in einer Badewanne saßen und darüber stritten, ob die schwarz-gelbe Plastikente mit in die Wanne darf.

Ganz viel Musik

Kindesentführung, ein verlorenes Smartphone, Schwangerschaft, die Arche und andere Themen warteten weiter auf die Gäste im Festzelt. Und natürlich: Ganz viel Musik. Es wurde gelacht, geschunkelt und getanzt.Der Grafenwalder Karneval präsentierte sich schrill und oft auch sehr makaber. Dem Publikum gefiel es.

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