Viel Applaus für Kirchhellener Chöre

KIRCHHELLEN Stehender Applaus, begeisterte Pfiffe und Rufe: das Konzert im Brauhaus im Rahmen der Bottroper Chortage war ein voller Erfolg.

von Von Yvonne Dziabel

, 30.05.2008, 16:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Schulchor des Vestischen Gymnasium begeisterte beim Chorkonzert.

Der Schulchor des Vestischen Gymnasium begeisterte beim Chorkonzert.

Klassische Musik von Brahms, Strauß und Mozart präsentiert vom Männerchor Grafenwald und dem MGV Einigkeit Kirchhellen, wechselte sich ab mit Muscial-Melodien aus Les Miserable von „Chorage“ und modernen Liedern von „U2“, der „Lighthouse Family“ und „Wir sind Helden“, vorgetragen vom Chor des Vestischen Gymnasium.

Zwei Auftritte jedoch ernteten vom Publikum den meisten Beifall. Zunächst die ZWAR-Singers. Unter der Leitung von Gabi Günther, sind die ZWAR (Zwischen Arbeit und Ruhestand)-Singers eine der wenigen Gruppen, aus Bottrop, die im Brauhaus auftreten und das schon zum vierten Mal. „Ich habe damals gar nicht darüber nachgedacht, dass hier hauptsächlich Kirchhellener sind. Ich habe nur Brauhaus in der Liste gelesen und gedacht: ‚Das ist schön. Da will ich hin‘“, erklärte Gaby Günther.

Kirchhellen-Lied

Für das Brauhaus hatten sie sich diesmal etwas ganz besonderes einfallen lassen. Nachdem die Gruppe bereits seit Jahren ein Bottrop-Lied in petto hat, schrieb die Chorleiter nun auch ein Lied speziell auf Kirchhellen zu geschnitten. „Die Melodie war schnell geschrieben und so überlegte ich mir, was es in Kirchhellen so gibt“, meinte Günther. So handelt der Text von Wiesen, Feldern, der Ruhe der Natur, Gemütlichkeit, dem Kloster, dem Brezelfest und dem Flugplatz. Das Publikum dankte den ZWAR-Singers mit tosendem Applaus. Direkt im Anschluss hatte eine weitere besondere Gruppe ihren Auftritt. Der Jugendchor „Pro-Prosper“ entführte die Zuschauer in die Welt des Bergbaus.

Bergleute

Die jungen Männer sind allesamt Auszubildende oder junge Mitarbeiter von Prosper und hatten bekannte Lieder im Gepäck. „Bergleute singen“, „Glückauf, ihr Bergleute jung und alt“ sowie das „Barbara-Lied“. Die Männerchöre, die sich in den Zuschauerraum gesellt hatten, sangen voller Inbrunst mit. Doch nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne, merkte man den jungen Männern die Freude an der Musik an. Nachdem sie stehenden Applaus erhalten hatten, trafen sie sich im kleinen Saal und schnell erklangen dort Boogie-Woogie-Klänge auf dem Klavier.

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