Vier Tage ohne Mutti

Vater-Kind-Zelten

Vier Tage ohne Mama können auch mal erholsam sein. Diese Erfahrung machen gerade die Teilnehmer des traditionellen Vater-Kind-Zeltens der Kolpingsfamilie. Am Donnerstag (26. Mai) haben sie ihre Zelte am Räuwenkamp/Reckelsberg aufgeschlagen.

Kirchhellen

, 27.05.2016, 17:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kinder und Väter hatten gleichermaßen Spaß beim Vater-Kind-Zelten der Kolpingsfamilie. Die Strohburg mit ihren Geheimgängen war besonders bei den jüngeren Kindern beliebt.

Kinder und Väter hatten gleichermaßen Spaß beim Vater-Kind-Zelten der Kolpingsfamilie. Die Strohburg mit ihren Geheimgängen war besonders bei den jüngeren Kindern beliebt.

Ein Feuer brennt in einer riesigen Brennschale, ein echter Pizzaofen steht daneben, unter einem Fallschirmzelt haben es sich Väter auf Bierbänken gemütlich gemacht, es riecht nach verbrennendem Holz und feuchtem Gras. Auf der angrenzenden Wiese reihen sich Zelt an Zelt. Am Ende der Zeltreihe überwachen Christian Kott und Dennis Gros das Ringewerfen. Denn am Freitag stand die Lagerolympiade statt.

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Vater-Kind-Zelten

Beim Vater-Kind-Zelten konnten sich Väter und Kinder richtig austoben. Sie stellten fest: Vier Tage ohne Mama können auch mal entspannt sein.
27.05.2016
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Die Strohburg war bei den Kindern sehr beliebt.© Manuela Hollstegge
Zelt reihte sich am Räuwenkamp an Zelt.© Manuela Hollstegge
Die Lagerolympiade fand am Freitag statt.© Manuela Hollstegge
Die Kinder zeigten vollen Körpereinsatz.© Manuela Hollstegge
Die Kinder zeigten vollen Körpereinsatz.© Manuela Hollstegge
Dank der Feuerwehr gab es für alle eine Erfrischung.© Manuela Hollstegge
Dank der Feuerwehr gab es für alle eine Erfrischung.© Manuela Hollstegge
Dank der Feuerwehr gab es für alle eine Erfrischung.© Manuela Hollstegge
Manche Gruppen hatten sich in witzige Kostüme geworfen.© Manuela Hollstegge
Beim Olympischen Dreikampf ging es um Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Treffsicherheit.© Manuela Hollstegge
Beim Vater-Kind-Zelten können Kinder mal richtig Kind sein.© Manuela Hollstegge
Beim Vater-Kind-Zelten können Kinder mal richtig Kind sein.© Manuela Hollstegge
Beim Vater-Kind-Zelten können Kinder mal richtig Kind sein.© Manuela Hollstegge
Beim Sackhüpfen gaben die Kinder alles.© Manuela Hollstegge
Die Lagerolympiade machte nicht nur den Kindern Spaß.© Manuela Hollstegge
Die Zeltwiese mit Blick auf das Fallschirmzelt.© Manuela Hollstegge
Diese Gruppe hatte sich um den "Olympischen Dreikampf" verdient gemacht.© Manuela Hollstegge
Noch bis Sonntag zelten die Kinder und ihre Väter am Räuwenkamp.© Manuela Hollstegge
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„Mein zwölfjähriger Sohn Nils und ich sind schon zum sechsten Mal dabei. Der Lagerplatz und die Organisatoren haben sich geändert, aber die Klassiker wie die Olympiade sind geblieben“, erzählt Dennis Gros. Christian Kott und sein Sohn Alexander (11) sind zum zweiten Mal dabei. „Das Kind freut sich schon das Ganze Jahr auf das Zelten“, erzählt der Vater. Sein Sohn ergänzt: „Es ist schön, mal Vaterzeit zu haben.“

Olympischer Dreikampf

Auf einem anderen Teil der Wiese findet der Olympische Dreikampf statt. Dort müssen die Kinder mit Streitwagen, auch Bobbycars genannt, ihre Schnelligkeit, Geschicklichkeit und ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Plötzlich wird es laut, Kinder beginnen zu kreischen, Väter zu grölen. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen hat eines ihrer Fahrzeuge vorgefahren und einige Campteilnehmer sorgen mit dem Wasserwerfer für eine willkommene Erfrischung.

Nele (10), Jule (11), Pauline (12) und Jana (12) spielen Ball. „Wir haben super viel Spaß, das Wetter ist gut, die Atmosphäre toll. Mit den Vätern ist es sehr entspannt“, erzählen sie. Genau so soll es sein, findet Organisator Andre Scharf. „Es geht um die Gemeinschaft und darum, als Vater vier Tage Zeit mit den Kindern zu verbringen, ohne dass die Mama dabei ist, und fragt, ob die Hände schon gewaschen sind“, sagt er. Sogar ein Großvater ist in diesem Jahr dabei, der zur Gründungszeit schon mit seinen Kindern teilgenommen hat.

Logistische Herausforderung

Seit Januar planen Scharf und sein Organisationsteam das Lager, das es schon seit über 30 Jahren gibt. Angefangen hat alles mit zehn Vätern und ihren Kindern – heute ist das Lager eine Großveranstaltung mit jeder Menge logistischer Herausforderungen. „Das geht nur, weil wir so viel Hilfe durch Sponsoren bekommen“, so Scharf. Bis Sonntag stehen noch Lagergerichte, der Lagerüberfall, ein Wortgottesdienst sowie ein Kicker- und ein Fußballturnier auf dem Programm, bevor es dann wieder heim zur Mama geht.  

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