Vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume hielten Feuerwehr auf Trab

Sturm

Zwölf Einsätze in kürzester Zeit mussten die Feuerwehren in Bottrop, Kirchhellen und Feldhausen am Sonntagabend abarbeiten. Dafür sorgte ein heftiges Unwetter.

Kirchhellen

, 16.08.2020, 20:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehr hatte am Sonntagabend in Bottrop gleich mehrere Sturmeinsätze.

Die Feuerwehr hatte am Sonntagabend in Bottrop gleich mehrere Sturmeinsätze. © Markus Terwellen / Polizei

Am Sonntagabend (16. August) zog von zirka 18.45 bis 19.15 Uhr ein Regenband über das Bottroper Stadtgebiet. Infolge des Sturms und Starkregens kam es nach Angaben der Feuerwehr vor allem im Bottroper Norden zu einem vermehrten Einsatzaufkommen.

Die Berufsfeuerwehr hat mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren Kirchhellen und Feldhausen insgesamt zwölf Einsätze abgearbeitet. Hierbei wurden Keller ausgepumpt und Bäume von den Fahrbahnen geräumt. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräften bis 20.30 Uhr im Einsatz.

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Bereits am späten Samstagabend (15. August) waren die Kirchhellener Einsatzkräfte unterwegs gewesen: Ein 31-Jähriger hatte sich mit seinem Auto auf der A31 zwischen Dorsten und Schermbeck überschlagen und war schwer verletzt worden. Die Kirchhellener halfen bei der Sicherung der Unfallstelle.

94-mal wurde die Ortswehr Kirchhellen 2019 alarmiert. Immer wieder zählen auch Unwetter sowie Unfälle auf der A31 zu den Einsätzen der Freiwilligen Wehr. 25 Sturmeinsätze waren es beispielsweise im vergangenen Jahr.

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