Zu seinem Glück gezwungen: El Greco nach Umzug noch erfolgreicher

rnImbiss-Umzug

Wenn man gezwungenermaßen umziehen muss, ist das nicht schön. Doch bei Attanassios Labrakakis hat sich der Aufwand gelohnt. Sein griechischer Imbiss El Greco ist erfolgreicher als zuvor.

Kirchhellen

, 04.02.2020, 16:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der griechische Imbiss von Attanassios Labrakakis (57) und seiner Frau Theopoula Gkoughougianni lief dreizehn Jahre lang gut. An der Hegestraße 2 in Kirchhellen hatten die zwei ihre Stammgäste, der Laden lief und alles war eingespielt.

Am 7. April 2019 wurde der Imbiss gegenüber von der Baupart GmbH an der Hegestraße geschlossen. Der Grund dafür: Das Gebäude, das in Besitz der Baupart GmbH war, war baufällig.

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Das hatte sich auch Jan Gerd Borgmann anders vorgestellt und musste umplanen. Denn eigentlich wollte der Baupart-Gesellschafter auf einer Ackerfläche Richtung Bottroper Straße seine neue Halle bauen. Doch dann kam die Nachricht von der RAG, dass das Gebäude, in dem bis dato der griechische Imbiss El Greco war, baufällig ist. So stand es im Gutachten.

Baufälligkeit schockt Imbiss-Betreiber

Als Jan Gerd Borgmann dem Betreiber von El Greco die Nachricht überbrachte, war dieser überrascht „Die Stimmung war natürlich blöd. Wir waren geschockt, dass wir keinen Verlängerungsvertrag bekommen haben“, gesteht Attanassios Labrakakis.

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Aber eine Lösung war schnell in Sicht: in der der Bottroper Straße 161. Dort fanden Hungrige rund sechs Jahre lang eine Pizzeria. Seit dem 29. November 2019 gibt es dort Gyros und Tsatsiki.

Alles neu und doch gleich

Rund drei Monate lang wurde in den Räumlichkeiten der ehemaligen Pizzeria renoviert. „Alles musste raus, wir haben alles neu gemacht“, sagt der 57-Jährige. „Auch die Gäste loben, wie schön und groß die Räume sind“, sagt Attanassios Labrakakis.

Auch, wenn die Räume neu sind, das Konzept und die Karte bei El Greco bleiben gleich. „Unsere treue Kundschaft ist zusammen mit uns die 700 Meter weitergezogen“, scherzt Attanassios Labrakakis.

Neues Objekt bringt auch neue Kunden

Das Objekt an der Bottroper Straße sei besser als das vorherige. Es gibt dort mehr Parkplätze und auch die Kunden sind mehr geworden. Außerdem habe der Grieche mehr Mitarbeiter eingestellt. Viele Jugendliche bessern jetzt bei Attanassios Labrakakis ihr Taschengeld auf.

Zu seinem Glück gezwungen: El Greco nach Umzug noch erfolgreicher

Attanassios Labrakakis ist froh über den Umzug seines El Grecos. © Schulz-Gahmen

Dass das Geschäft an der Bottroper Straße besser läuft als zuvor, merkt der Betreiber auch an den Zahlen des Lieferservices: „Auch die sind noch einmal angestiegen.“

Jan Gerd Borgmann hat nach dem Umzug des El Greco mit Theopoula Gkoughougianni gesprochen: „Sie hat mir gesagt, Herr Borgmann, Sie haben uns zu unserem Glück gezwungen.“ Attanassios Labrakakis bestätigt diese Aussage: „Ja so kann man das sagen.“

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