Zum Reiten gehört Arbeit

Ferien auf dem Hof Noelle

Manch eine Mutter wird gestaunt haben: Kinder, die zu Hause beim Thema Haushalt ein langes Gesicht machen, putzten und striegelten bei der Reiterfreizeit auf dem Hof Noelle Pferde, misteten Boxen aus und streuten sie wieder ein.

Kirchhellen

, 24.03.2016, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ohne die Nase zu rümpfen, putzen die Kinder bei der Reiterfreizeit auf dem Hof Noelle die Pferde und misten die Boxen aus.

Ohne die Nase zu rümpfen, putzen die Kinder bei der Reiterfreizeit auf dem Hof Noelle die Pferde und misten die Boxen aus.

„Das Reiten selbst ist immer nur das Pralinchen. Vorher kommt die Arbeit, das wollen wir den Kindern zeigen“, erklärte Frank Nitzsche am Donnerstag. Gemeinsam mit Julia Fricke organisiert er die Ferienfreizeiten auf dem Erlebnisponyhof an der Rentforterstraße 70. Zehn Kinder erlebten dort in der ersten Ferienwoche eine spannende Reiterfreizeit.

Jede Freizeit beginnt mit einem Falltraining. „Die Kinder sollen dabei die Angst vor der Höhe verlieren“, so Nitzsche. Neben dem Reiten dürfen die Kinder auch voltigieren. Geübt wird auf einem Holzpferd.

Mitentscheiden

„Das Reiten war toll, aber das Beste war, dass man ganz oft machen konnte, was man wollte“, erzählte die sechsjährige Anna. Sie war zum zweiten Mal dabei. Frank Nitzsche und Julia Fricke ist wichtig, dass die Kinder beim Programm mitentscheiden.

„Dadurch ist jede Ferienfreizeit anders“, sagte Nitsche. Die Ferienkinder werden dabei in den ganz normalen Hofalltag eingebunden, helfen bei der Arbeit und bekommen so auch einmal den Besuch des Schmiedes oder des Tierarztes mit. Am Mittwoch machten die Kinder Stockbrot am offenen Feuer. Das Holz dafür sammelten sie zuvor selber im Wald.

Am Donnerstag, dem letzten Tag der ersten Ferienfreizeit, stand dann der große Abschlussparcours auf dem Programm. „Ziel ist, dass den alle Teilnehmer am Ende selber durchreiten können. Dabei unterstützen sich die Kinder selber“, so Nitzsche.

 

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