Buchkritik

Kerstin Gier: „ Wolkenschloss“

Kerstin Giers „Wolkenschloss“ stellt die Autorin der Edelstein-Trilogie auf dem Buchrücken als magischen Ort in den Wolken vor – so wirklich magisch wird es in der Geschichte um Hotel-Praktikantin Fanny (17) aber nicht.
Kerstin Gier: „ Wolkenschloss“

Das liegt mit daran, dass die Figuren und das Hotel, das die verschiedensten Charaktere zusammenführt, zwar liebevoll beschrieben werden, aber wenig Tiefe haben und oft klischeehaft agieren.

Wen das nicht stört, der kann mit diesem locker-leicht geschriebenen Jugendbuch (ohne Fantasy-Elemente) aber durchaus ein paar schöne Stunden verbringen. Denn Atmosphäre schaffen, das beherrscht Kerstin Gier zweifellos. Zwischen Samtvorhängen und geheimen Winkeln liegt so manches verborgen. Nicht jeder ist der, der er zu sein scheint. Und da ist dieser Junge, der die Fassaden des Hotels den Treppen vorzieht.

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