Buchkritik

Xiaolu Guo: „Es war einmal im Fernen Osten“

Eine spannende autobiografische Erzählung hat Xiaolu Guo mit „Es war einmal im Fernen Osten“ geschrieben. Eine Geschichte, die aufzeigt, wie schwierig es ist, ein Leben zwischen zwei Kulturen, zwei Welten zu führen.
Xiaolu Guo: „Es war einmal im Fernen Osten“

Als Baby wurde die 1973 geborene chinesische Autorin, die heute in Berlin lebt, von ihren Eltern zu einer Bauernfamilie gegeben. Mit zwei Jahren bringen die Pflegeeltern, weil sie das Kleinkind nicht ernähren können, zu ihren Großeltern an die Küste. Dort wächst das Mädchen in ärmlichen Verhältnissen auf, bekommt mit, wie die Oma vom Opa verprügelt wird. Mit sieben Jahren lernt sie erstmals ihre Eltern kennen und zieht mit ihnen in eine Stadt. Zur Mutter hat sie zeitlebens ein schwieriges Verhältnis, der Vater, Maler, hat Verständnis für ihre künstlerischen Ambitionen. Sie geht nach Peking auf die Filmhochschule, doch die Zensur erdrückt die Kreativität. Sie wandert nach England aus, aber auch dort muss sie erst lernen, mit ihren zwei Weltbildern zurechtzukommen.

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