Ein bisschen Tier erlaubt

Margarine nicht immer rein pflanzlich

Margarine gilt als pflanzliche Alternative zur Butter. Das heißt aber nicht, dass sie völlig frei von tierischen Produkten sein muss.
Bei Pflanzenmargarine ist ein Anteil von bis zu drei Prozent Milchfett erlaubt. Soll die Margarine ganz ohne tierische Zutaten sein, muss sie das Vegan-Logo tragen. © Christin Klose/dpa

Sie glauben, Margarine ist immer rein pflanzlich? Normalerweise schon. Sie kann aber auch Magermilch, Joghurt oder in seltenen Fällen tierische Fette enthalten. Darauf weist die Verbraucherzentrale Bayern hin und erklärt: Der Anteil an Milchfett ist laut Gesetz auf höchstens drei Prozent beschränkt.

Margarine: Gesetzgeber toleriert tierische Fette

Auch wenn der Zusatz „pflanzlich“ aufgedruckt ist, kann Margarine auch Fett aus nicht pflanzlichen Ursprungs enthalten. „Allerdings werden trotz der Aufschrift „pflanzlich“ vom Gesetzgeber bis zu zwei Prozent Fette tierischen Ursprungs toleriert“, erklärt Susanne Moritz, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale.

Bei Margarine auf Zutatenverzeichnis achten

Das gelte auch für Margarine aus bestimmten Pflanzen, wie etwa Sonnenblumen- oder Sojamargarine. Was tatsächlich in der jeweiligen Margarine enthalten ist, stehe im Zutatenverzeichnis. Veganer sollten wissen, dass Zusätze wie Vitamin D oder Omega-3-Fettsäuren aus tierischen Quellen stammen können. Nicht erlaubt ist das bei Produkten, die das Vegan-Logo tragen.

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dpa