Gesundheitsgefahr

Plastikverpackungen nicht zweckentfremden

Nachhaltigkeit lohnt sich. Doch Wiederverwenden kann manchmal auch schädlich sein. So zum Beispiel bei leeren Lebensmittelverpackungen. Warum das?
Gebrauchte Verpackungen für Wurst und Käse liegen auf einem Brett in einer Wohnungsküche gestapelt. Warum sie nicht noch einmal verwenden sollte. © Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Auf den ersten Blick erscheint es praktisch: Die Kräuter aus dem Garten passen genau in die ausgewaschene Margarinedose, um sie darin einzufrieren. Und in die leere Eispackung lässt sich der Rest vom Mittagessen füllen und auch wieder aufwärmen.

Viele Plastikverpackungen sind Einmalverpackungen

Das kann allerdings gesundheitsschädlich sein, warnt die Verbraucherzentrale Bayern. Denn bei Joghurtbechern und Co. handelt es sich um Einmalverpackungen.

Sie sind für ein bestimmtes Lebensmittel und einen bestimmten Zweck gedacht. Wer Verpackungen dagegen zweckentfremdet, riskiert, dass im Plastik enthaltene Stoffe in die Lebensmittel übergehen.

Nicht in der Spülmaschine reinigen

Zweckentfremdet wird auch, wenn man leere Verpackungen zum Beispiel in die Spülmaschine steckt und sie damit zu heißen Temperaturen aussetzt. Auch ein Erhitzen in der Mikrowelle kann Partikel aus dem Plastik lösen, andere wiederum sind nicht für das Einfrieren gemacht.

Besser für die Verwahrung von Lebensmitteln sind Behältnisse aus Glas oder Porzellan. Bei Dosen aus Polypropylen muss man auf ein entsprechendes Piktogramm achten.

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dpa