Zigarette aus!

Warum Passivrauchen für Kinder besonders schädlich ist

In Räumen, wo sich Kinder aufhalten, ist der blaue Dunst einer Zigarette fehl am Platz. Erfahren Sie mehr über die schädlichen Folgen des Passivrauchens.
In der Gegenwart von Kindern sollte die Kippe lieber aus bleiben. Denn auch beim Passivrauchen atmet das Kind viele gesundheitsschädliche Stoffe ein. © Adobe Stock

Es ist leider ein recht häufiges Bild: Erwachsene halten in der einen Hand eine brennende Zigarette und schieben mit der anderen den Kinderwagen oder halten ein Kleinkind an der Hand. Dabei weiß man längst, dass Passivrauchen schädliche Folgen mit sich bringt.

Es ist ungesund und vor allem für Kinder ein Problem. Denn sie reagierten besonders sensibel auf die Giftstoffe im Tabakrauch wie Kohlenmonoxid oder Blausäure, erklärt die Suchtpräventionsexpertin Michaela Goecke von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

In Relation zum Körpergewicht atmeten Kinder mehr Luft und damit mehr Giftstoffe ein als Erwachsene. „Auch baut ihr Körper Giftstoffe schlechter ab“, so Goecke.

Passivrauchen gefährdet Gesundheit der Kinder

Atmen Kinder häufiger Tabakrauch aus der Luft ein, kann das bei ihnen zu Atemwegsbeschwerden und Asthma führen.

Auch im Auto lieber nicht rauchen

Die Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, sollten deshalb rauchfrei bleiben. Das gilt laut Goecke besonders für das Auto und die Wohnung – denn hier sind kaum Ausweichmöglichkeiten gegeben. Aber auch an der frischen Luft, zum Beispiel auf Spielplätzen, sollten Zigaretten im Idealfall gar nicht erst angezündet werden.

dpa

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