Kinder beaufsichtigen

Gefährliche Beeren

Wildrosen, Zierapfel und Feuerdorn haben eines gemeinsam: Die Pflanzen tragen im Herbst farbenfrohe Früchte – doch diese sind giftig und können vor allem für Kinder zur Gefahr werden.
Auch wenn sie im Herbst durch ihre Farbe verlockend wirken, sollten die Beeren der Feuerdorn-Pflanze auf keinen Fall gegessen werden. © Adobe Stock

Viele Sträucher zeigen im Herbst ihre beerige Seite und leuchten teilweise mit farbenfrohem Fruchtschmuck. Doch was optisch und ökologisch reizvoll ist, kann für kleine Kinder gefährlich werden.

Denn unter ihnen gibt es auch giftige Früchte, warnt die Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Giftige Beeren lieber abschneiden

Um zu verhindern, dass Kinder die Beeren in den Mund stecken, sollten sie beim Besuch im Garten zu jeder Zeit beaufsichtigt werden.

Wer sich nicht ganz von giftigen Gehölzen trennen möchte, kann die Zweige mit den Beeren erst einmal abschneiden, in eine Vase geben oder zu dekorativen Kränzen zu verarbeiten, regen die Gartenexperten an.

So könnten sich die Eltern noch daran freuen und sie für die Kinder unerreichbar dekorieren. Wenn die Kinder groß genug sind um zu wissen, welche Beeren sie nicht pflücken dürfen, können sie am Strauch bleiben und weiter wachsen.

Welche Gartensträucher tragen giftige Früchte?

Insbesondere bei den folgenden Pflanzen im Garten ist Vorsicht geboten:

  • Großfrüchtiges Pfaffenhütchen (Euonymus planipes)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Eibe (Taxus baccat)
  • Liebesperlenstrauch (Callicarpa bodinierii)
  • Feuerdorn (Pyracantha coccinea Sorten)
  • Schneebeere (Symphoricarpus orbiculatus)
  • Liguster (Ligustrum vulgare)

dpa

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