Kranke Zimmerpflanze?

Schimmel im Blumentopf: Was tun?

Alles scheint gut, die Zimmerpflanze gedeiht prächtig. Und doch bildet sich auf der Erde im Topf eine weiße Schicht Schimmel. Sollte man sie lieber wegwerfen?
Wenn die Blumenerde im Topf schimmelt, muss nicht gleich die ganze Pflanze weggeworfen werden. © Adobe Stock

Wenn sich auf der Erde von Zimmerpflanzen eine flaumige Schimmelschicht gebildet hat, muss das erst einmal kein Problem sein. Die Mitbewohner im Topf können ein Mitbringsel aus dem Sack Blumenerde sein, den man zum Eintopfen genutzt hat.

Schimmelbildung meist unbedenklich

Das sei erst mal weder schlimm noch weiter verwunderlich, erklärt das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft. Denn als Zersetzer siedeln sich Pilze dort an, wo totes organisches Material vorhanden ist – also auch in der Erde. Der Rat: Man sollte die Schicht grob entfernen und die Oberfläche des Substrates leicht auflockern.

Schimmel im Blumentopf: Zu viel gegossen?

Es kann aber mehr dahinter stecken: Etwa dass der Pflanzenbesitzer dem Grün in diesem Topf zu viel Gießwasser gibt. Kann man das für sich ausschließen, kann der Befall an einer schlechten Durchlüftung des Substrates oder an einer Blumenerde von schlechter Qualität liegen.

Pflanze bei Schimmel lieber umtopfen?

Daher empfehlen die Experten des Zentrums, wenn der weiße Flaum regelmäßig erneut auftritt, die oberste Erdschicht zu entfernen oder die Pflanze gar umzutopfen. Gerade für Allergiker kann das sinnvoll sein, sie sollten hier kein Risiko eingehen.

dpa

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