Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Tage alter Musik in Herne beendet

Festival

HERNE Wer eine Rundreise durch Raum und Zeit buchen wollte, war bei den 34. Tagen alter Musik in Herne am richtigen Ort. Es gab eine interessante Mischung vom 12. bis 17. Jahrhundert. Händel hätte gejubelt – Mozart blieb ein Papiertiger.

von Von Klaus Lipinski

, 16.11.2009 / Lesedauer: 2 min
Tage alter Musik in Herne beendet

Überzeugte bei den Tagen alter Musik mit toller Leistung: Anne Azema.

Solche Klänge machen alljährlich den besonderen Reiz dieses Festivals aus. Dazu gehören auch die bezaubernden Anklänge an ursprüngliche italienische Volksmusik, die das Concerto Romano in der Musik fand, die im 16. und 17. Jahrhundert für die Armenkirche in Vallicella geschrieben wurde. Etwa die auf dem Rhythmus der Tarantella erzählte Weihnachtsgeschichte. Für solche Erlebnisse reisen Hörer von weither an, sogar aus dem Ausland. Eine Sängerbesetzung wie in Händels „Ezio“ erleben aber auch sie nicht oft. Veronica Cangemi ließ den Klang mit großer Ausdrucksbreite funkeln. Und da Konkurrenz das Geschäft belebt, sangen auch Sonia Prina, Kristina Hammarström und die Männer auf grandiosem Niveau. Beim Basler Kammerorchester übersieht man oft, wie bemerkenswert es sich unter Dirigenten wie Christopher Hogwood entwickelt hat. Davon profitierte Attilio Cremonesi, bei dem man deutlich hörte, dass er lange mit Rene Jacobs arbeitete.